Mit dem Frühjahrsputz zu einem gesunden Raumklima 7 Tipps von Raumklimaexperte Heinz Hackl Jeden Frühling wischen, saugen und ordnen rund drei Viertel aller Österreicher:innen ihre eigenen vier Wände von oben bis unten.1 Der Frühjahrsputz ist eine jährliche Routine, die wissenschaftlich erwiesen das körperliche und geistige Wohlbefinden verbessert. Raumklimaexperte Heinz Hackl von VELUX gibt 7 Tipps, wie man zum Frühlingsbeginn am besten das Raumklima verbessert. Wolkersdorf, am 25. Februar 2026 – Der jährliche Frühjahrsputz ist weit mehr als ein bloßes Saubermachen. Er hat positive Auswirkungen auf unser Wohlbefinden, da er stressauslösende Unordnung beseitigt und das Raumklima verbessert. Raumklimaexperte Heinz Hackl vom Dachfensterhersteller VELUX erklärt, wie man mit dem Frühjahrsputz sein Raumklima deutlich verbessern kann. Heinz Hackls 7 Tipps für ein besseres Raumklima mit dem Frühjahrsputz 1. Alle Textilien waschen In Vorhängen, Polsterbezügen und Tagesdecken sammelt sich mit der Zeit Staub. Wer die Vorhänge öffnet oder die Tagesdecke vom Bett entfernt, verursacht eine kleine Staubwolke, die das Raumklima verschlechtert. Der Frühjahrsputz ist daher eine gute Gelegenheit, alle Textilien zu waschen. Achtung: Nicht alles darf in die Waschmaschine. 2. Ordnung schaffen Laut dem Healthy Buildings Barometer von VELUX2 ist neben Luftqualität und Licht auch die Raumgestaltung ein zentraler Faktor für ein gutes Raumklima. Ein aufgeräumtes Zuhause trägt positiv zu unserem Wohlbefinden bei, wie eine Studie aus dem Journal of Neuroscience3 zeigt. In unaufgeräumten Umgebungen können wir uns schwerer fokussieren, sind reizbarer und verarbeiten Informationen schlechter. Aus diesem Grund ist Ordnung zu schaffen ein Muss beim Frühjahrsputz. 3. Pflanzen atmen lassen Zimmerpflanzen verbessern das Raumklima und steigern das Wohlbefinden. Als Teil des Frühjahrsputzes sollte man vertrocknete Blätter abschneiden, zu groß gewordene Pflanzen umtopfen und den Staub von den Blättern entfernen. 4. Abstauben und Oberflächen putzen Doch nicht nur die Pflanzen sollten abgestaubt werden. Um die Luftqualität zu verbessern, sollten in einem nächsten Schritt alle Kästen, Tische, Böden und andere Oberflächen von Staub und Rückständen befreit werden. Dabei sollte man von oben nach unten vorgehen, damit der Staub nicht auf bereits geputzte Flächen fällt. 5. Fenster putzen Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Fenster gerichtet werden. „Über den Winter hat sich vor allem Staub auf die Fensterscheiben gelegt. Für mehr Tageslicht und eine gute Aussicht sollten die Fenster gründlich gereinigt werden. Das verbessert das Wohlbefinden und Raumklima“, betont Heinz Hackl von VELUX. Für das Fensterputzen empfiehlt er diese Reihenfolge: Zuerst außen, dann innen und zuerst den Rahmen, dann die Scheibe. Auch Dachfenster sollte man zuerst außen reinigen. Diese können um 180 Grad durchgeschwungen werden und mit einem sogenannten Putzriegel für das Reinigen fixiert werden. Ein handelsübliches Geschirrspülmittel ist laut Hackl absolut ausreichend für die Reinigung. Wichtig ist, dass es mit wenig Wasser vermischt wird, damit es ordentlich schäumt. Am bequemsten geht es mit Akku-Fenstersaugern. Zum Nachwischen empfiehlt Hackl ein nichtfaserndes Fensterleder. 6. Auf den heißen Sommer vorbereiten Der Sommer scheint noch weit entfernt. Dennoch sollte man schon jetzt an das Raumklima bei heißen Temperaturen denken. Wer noch keinen Sonnenschutz auf den Fenstern installiert hat, sollte das zeitnah tun, um bestmöglich auf die glühenden Sonnenstrahlen vorbereitet zu sein. Bereits ab April können Räume überhitzen. Das gilt insbesondere für das Dachgeschoss, weshalb ein Sonnenschutz dort besonders notwendig ist. Eine Simulationsstudie von VELUX aus dem Jahr 2023 zeigte, dass außenliegende Rollläden die Raumtemperatur um bis zu 5,2 °C senken und damit das Raumklima entscheidend verbessern können. Wer noch etwas mehr Tageslicht hineinlassen möchte, sollte zur Markisette mit Netzstoff greifen. 7. Digitaler Frühjahrsputz Der Frühjahrsputz ist nicht nur eine gute Gelegenheit, um Ordnung in die Wohnung oder das Haus zu bringen. Auch unsere digitale Welt sollte aufgeräumt werden. Das sind die wichtigsten vier Schritte für den digitalen Frühjahrsputz: Nicht mehr benötigte Apps deinstallieren Fotos und Videos ausmisten Alte Emails mit großen Anhängen löschen Papierkorb leeren „Wer diese sieben Tipps befolgt, hat nicht nur einen gründlichen Frühjahrsputz gemacht, sondern auch das Raumklima im eigenen Wohnraum verbessert. Auch wenn es etwas Überwindung kostet: Der Frühjahrsputz zahlt sich aus“, so Hackl. 1 Marketagent im Auftrag von durgol 2 Healthy Buildings Barometer 2024 3 Interactions of Top-Down and Bottom-Up Mechanisms in Human Visual Cortex