Wenn der Specht anklopft – Wildtierschäden verursachen hohe Kosten Mit den ersten warmen Tagen steigt die Zahl der Gebäudeschäden durch Wildtiere. Vor allem Spechte nutzen Hausfassaden als Brutplätze – mit teils erheblichen finanziellen Folgen. Wien, 3. März 2026 - Zwischen März und August, während der Brutzeit, häufen sich Schäden an Wärmedämmverbundsystemen. Spechte hacken Löcher in die Fassade, die sie für morsches Holz halten. Betroffen sind Eigentümer:innen in ganz Österreich, insbesondere im urbanen Raum, wo natürliche Nistmöglichkeiten fehlen. Durch die Beschädigungen kann Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen, die Isolierwirkung sinkt, Energieverluste und Folgeschäden an der Bausubstanz sind möglich. »Schon kleine Öffnungen können rasch große Schäden verursachen. Gerade in der Brutzeit steigt die Gefahr an Wildtierschäden«, warnt Andreas Gruber, Vorstand für Schaden-Unfall bei Helvetia Österreich. Schäden frühzeitig erkennen Fachleute empfehlen, Fassaden besonders im Frühling und Sommer regelmäßig zu kontrollieren. Werden Löcher oder andere Auffälligkeiten festgestellt, sollte zeitnah gehandelt werden. »Je früher Schäden erkannt werden, desto geringer sind in der Regel die Folgekosten«, betont Andreas Gruber. Entscheidend sei, betroffene Stellen erst dann dauerhaft zu verschließen, wenn sie nicht mehr von Tieren genutzt werden. Eine professionelle Sanierung verhindere, dass Feuchtigkeit in die Dämmung eindringt und langfristige Schäden an der Bausubstanz entstehen. Wildtiere als Risiko Neben Spechten können auch andere Wildtiere erhebliche Schäden an Gebäuden anrichten. Marder nutzen Dach- und Fassadenbereiche insbesondere zwischen März und August als geschützte Rückzugsorte für Paarung und Jungenaufzucht. Dabei beschädigen sie Dämmmaterialien und Abdichtungen und hinterlassen Verschmutzungen. Die Folgen sind häufig Wärmeverluste und Feuchtigkeitsschäden. Zusätzlich können angenagte Leitungen ein Sicherheitsrisiko darstellen. Versicherungsschutz bei tierbedingten Schäden Um Hausbesitzer:innen gegen finanzielle Folgen durch tierbedingte Gebäudeschäden abzusichern, bietet Helvetia eine Eigenheimversicherung mit optionalem MultiRisk-Zusatzpaket. Dieses umfasst unter anderem Schäden am Gebäude durch wild lebende Tiere. »Mit einer gezielten Absicherung sorgen wir dafür, dass tierbedingte Schäden nicht zur unerwarteten finanziellen Belastung werden«, betont Gruber. »So bleibt der langfristige Werterhalt der Immobilie gesichert.« Diese Medienmitteilung finden Sie auch auf der Website www.helvetia.at.