PPWR-Umsetzung: Rechtliche Grauzonen verzögern notwendige Umstellungen Dringender Handlungsbedarf: Konformitätserklärung ab 12.8.2026 verpflichtend Verpflichtungen unklar: Begrifflichkeiten nicht klar abgegrenzt Drei Schritte zur PPWR-Umsetzung: Datenbasis schaffen, Recyclingfähigkeit analysieren, Verpackungslösungen testen Interzero: Maßgeschneiderte Lösungen von Beratung bis Verpackungsentwicklung Wien, 25. März 2026 – Durch die scheinbar lange Vorlaufzeit für die vollständige Umsetzung der Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) bis 2030, ist vielen Unternehmen in Österreich nicht bewusst, wie dringlich einzelne Aspekte daraus sind. So ist beispielsweise eine Konformitätserklärung bereits ab 12.8.2026 zwingend notwendig. Diese bestätigt, dass Verpackungen den aktuell gültigen Richtlinien entsprechen. Ohne Konformitätserklärung riskieren Unternehmen Artikel-Auslistungen und hohe Strafen. Rechtliche Grauzonen als größte Herausforderung für Unternehmen Wer die PPWR darüber hinaus schon jetzt umfassend umsetzen möchte, sieht sich mit rechtlichen Grauzonen konfrontiert. „Es fehlt vor allem eine klare Abgrenzung von Begrifflichkeiten: Wer ist Hersteller, wer Erzeuger, wer Händler? Mit jedem dieser Begriffe gehen bestimmte Verpflichtungen aus der PPWR einher. Aufgrund der fehlenden Klarheit lassen sich viele Fragen insbesondere bei komplexen Lieferketten nicht hundertprozentig beantworten“, erläutert Thomas Glatz, Managing Director bei Interzero Österreich. Zudem ist noch nicht restlos geklärt, was künftig als Verpackung zählt und was nicht. „Derzeit ist beispielsweise noch unklar, wie Kaffeekapseln eingestuft und entpflichtet werden. Das macht die Planung schwierig und verzögert möglicherweise notwendige Umstellungen bei Unternehmen, aber auch bei Anbietern von Sammel- und Verwertungssystemen. Eine rasche Klarstellung dieser Punkte wäre für die gesamte Wirtschaft hilfreich“, so Glatz. Drei Schritte für fristgerechte Umsetzung der PPWR Auch wenn noch nicht alle rechtlichen Fragen vollständig geklärt sind, ist es für betroffene Unternehmen entscheidend, schon jetzt zu handeln, um für die Neugestaltung von Prozessen, die Umrüstung von Anlagen oder die Entwicklung konformer Verpackungen gewappnet zu sein. Thomas Glatz von Interzero empfiehlt, in drei Schritten vorzugehen: „Erstens, Transparenz schaffen und eine klare Datenbasis über die verwendeten Verpackungen aufbauen. Zweitens, das Verpackungsportfolio auf Recyclingfähigkeit hin analysieren und problematische Materialkombinationen identifizieren. Drittens, frühzeitig neue Verpackungslösungen testen, um Innovationen mit der Markenstrategie und Kostenoptimierung zu verbinden.“ Maßgeschneiderte Lösungen von Beratung bis Verpackungsentwicklung Als Europas führender Anbieter von Kreislaufwirtschaftslösungen unterstützt Interzero Unternehmen mit vielfältigen Dienstleistungen, um den Anforderungen der PPWR gerecht zu werden. Diese umfassen strategische PPWR-Beratung genauso wie konkrete, maßgeschneiderte Lösungen. „Check for Recycling“ ist ein digitales Tool, mit dem bestehende Verpackungen auf ihre Recyclingfähigkeit geprüft und automatisierte Konformitätserklärungen erstellt werden können. Mit „Made4Circle“ begleitet Interzero Unternehmen durch den gesamten Prozess – von der im Labor analysierten Recyclingfähigkeit der Verpackung über direkte Handlungsempfehlungen hinsichtlich Designs und Materialwahl bis hin zum Einsatz des im hauseigenen Kompetenzzentrum für Recyclingkunststoffe entwickelten Rezyklats. „Bei Interzero bekommen Unternehmen also alles, was rund um die PPWR notwendig ist, aus einer Hand“, so Glatz. Das Whitepaper „Verpackung und Nachhaltigkeit“ von Interzero ordnet die Anforderungen aus der PPWR ein und zeigt mögliche Lösungen auf: zum Download.