Der Krieg in Nahost zeigt erneut die Abhängigkeit der Lebensmittelproduktion von fossiler Energie und Importen. Eine Lösung für mehr Resilienz führt über die Bio-Landwirtschaft – denn sie ist wesentlich unabhängiger und damit ein strategischer Baustein für die Stabilität des Ernährungssystems. Bio wirkt überdies in Krisenzeiten nachweislich als Inflationsbremse. Enkeltauglichs Österreich fordert daher: die Politik muss die Rahmenbedingungen für Bio deutlich verbessern. Der Krieg in Nahost hat nicht nur Auswirkungen an der Zapfsäule, auch das Befüllen des Einkaufswagens wird sehr wahrscheinlich bald teurer werden. Denn die Lebensmittelproduktion ist ebenfalls vom Energiepreisanstieg sowie den gestiegenen Transportkosten betroffen. Ein massiver Anstieg bei Kunstdüngerpreisen treibt derzeit die Kosten besonders für die konventionelle Lebensmittelproduktion deutlich nach oben. "Diese Entwicklung legt erneut eine zentrale Schwäche unseres Ernährungssystems offen: seine Abhängigkeit von fossiler Energie, fragilen globalen Lieferstrukturen und externen Betriebsmitteln. All das gefährdet die Versorgungssicherheit im Lebensmittelbereich. Ein wesentlicher Weg zur Stärkung der Resilienz führt über die bioregionale Landwirtschaft, denn Bio ist unabhängiger“, betont Andreas Achleitner, Obmann von Enkeltaugliches Österreich (ETÖ).