Eigene Gesundheit zweitrangig: Laut aktueller Studie sieht Mehrheit Frauen in der Fürsorgerolle Die aktuelle GYNIAL-Studie anlässlich des Tags der Frauengesundheit zeigt: Zwischen Fürsorge für andere und eigener Gesundheit stehen Frauen unter Druck und fühlen sich oft nicht ausreichend ernst genommen. 85 % der Österreicher:innen sind von der Biologie und den Fähigkeiten des weiblichen Körpers fasziniert. 94 % der Österreicherinnen finden, Frauen kümmern sich häufiger um die Gesundheit ihrer Familie als um die eigene – so gehen auch nur 78 % regelmäßig zur gynäkologischen Vorsorge. 93 % der Frauen fühlen sich unter Druck, stets leistungsfähig zu sein – auch wenn es ihnen gesundheitlich nicht gut geht. Knapp drei Viertel (74 %) der Frauen haben zudem den Eindruck, dass ihre Beschwerden weniger ernst genommen werden als die von Männern. 87 % der Frauen achten aktiv auf ihre Intimgesundheit – dennoch war mehr als ein Drittel (38 %) bereits von Scheidentrockenheit betroffen. Wien, 21. Mai 2026 – Anlässlich des Frauengesundheitstags am 28. Mai zeigt eine Studie des österreichischen Frauengesundheitsunternehmens GYNIAL deutliche Herausforderungen in der Frauengesundheit auf. Zwar geben 83 % der Männer und 86 % der Frauen an, von der Biologie des weiblichen Körpers fasziniert zu sein, doch nur knapp drei Viertel (74 %) fühlen sich ausreichend informiert. Besonders auffällig: Unter den 20- bis 29-jährigen Frauen sind es lediglich 70 %. „Der weibliche Körper leistet Erstaunliches – von der Menstruation über Schwangerschaft bis hin zu den Wechseljahren. Umso problematischer ist es, dass gerade junge Frauen in einer entscheidenden Lebensphase nicht ausreichend informiert sind. Hier braucht es gezielte Aufklärung und einen offenen gesellschaftlichen Dialog“, so Elisabeth Pichler, Geschäftsführerin von GYNIAL. Frauengesundheit für Frauen zweitrangig Die Ergebnisse zeigen zudem, dass viele Frauen ihre eigene Gesundheit hintanstellen: 94 % der Österreicherinnen stimmen zu, dass sich Frauen häufiger um die Gesundheit ihrer Familie kümmern als um die eigene. 87 % der Österreicherinnen sagen, Frauen übernehmen auch mehr Verantwortung für die Gesundheit ihres Partners als diese:r selbst. Gleichzeitig gehen nur etwa drei Viertel (78 %) regelmäßig zur gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung und mehr als die Hälfte (58 %) der Frauen berichtet, dass sie sich mit frauenspezifischen Beschwerden von Ärzt:innen nicht so ernst genommen fühlen. 60 % der Österreicher:innen haben den Eindruck, dass Beschwerden von Frauen in der Gesellschaft weniger ernst genommen werden. Gesellschaftlicher Druck bei Frauen Die Studie zeigt zudem, dass neun von zehn Österreicherinnen (93 %) angeben, dass Frauen gesellschaftlichen Druck zu verspüren, stets leistungsfähig zu sein – selbst dann, wenn es ihnen gesundheitlich nicht gut geht. Besonders deutlich wird der Unterschied im Vergleich zu Männern: 88 % der Frauen sind der Meinung, belastbarer als Männer sein zu müssen, während dies nur jeder zweite Mann (52 %) so sieht. 86 % der Frauen finden außerdem, Männer interessieren sich zu wenig für das Thema Frauengesundheit – dem stimmen auch sieben von zehn (71 %) Männern zu. Tabuthema Scheidentrockenheit: 38 % waren schon einmal betroffen Vor allem auch im Bereich der Intimgesundheit besteht Aufholbedarf: Knapp vier von zehn (38 %) Frauen waren bereits einmal von Scheidentrockenheit betroffen, bei den 40- bis 49-Jährigen liegt der Anteil mit 45 % noch höher. Obwohl 87 % bewusst auf ihre Intimgesundheit achten, wird das Thema weiterhin selten offen angesprochen. „Viele Frauen sind betroffen, dennoch fehlt es oft an offener Kommunikation. Aufklärung und Prävention sind entscheidend, um die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern“, so Pichler. „Uns bei GYNIAL liegt die Gesundheit der Frauen am Herzen. Das zeigen wir auch in unserem Produktportfolio. Wir bieten unterschiedliche Produkte für Beschwerden an – ausgerichtet auf Frauen.“ Die Ergebnisse unterstreichen den Bedarf nach mehr Aufklärung, einer stärkeren Sensibilisierung und einem offenen Umgang mit Frauengesundheit – sowohl in der Gesellschaft als auch im Gesundheitssystem. GYNIAL setzt sich dafür ein, dieses Bewusstsein zu stärken und Frauen in allen Lebensphasen zu unterstützen.    Zur Umfrage: Die Erhebung wurde vom Marketagent Institut zwischen 25. März und 1. April 2026 im Auftrag von GYNIAL als repräsentative Online-Befragung (CAWI) mit 1.000 Personen im Alter von 14 bis 75 Jahren in ganz Österreich durchgeführt. Die Stichprobe wurde nach den Merkmalen der österreichischen Bevölkerung gewichtet und ist damit repräsentativ.