86 % der Österreicher:innen wünschen sich Finanzbildung als fixen Bestandteil des Lehrplans Österreicher:innen sind überzeugt: Jugendliche verlassen die Schule ohne ausreichendes Finanzwissen. Nur 5 % haben ihr Finanzwissen primär in der Schule erworben: 21 % geben an, als Kind oder Jugendliche:r kaum etwas über Finanzen gelernt zu haben. Mastercard und DaVinciLab starten mit ihrer Bildungsinitiative 2026 in die zweite Runde: Die Plattform TalentsLounge vermittelt 1.200 Schüler:innen aus 50 Klassen altersgerecht Finanz- und Digitalkompetenzen. Wien, 24. Juni 2026 – Finanzielle und digitale Bildung zählen in Österreich zu den meistgeforderten Zukunftskompetenzen. Doch zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und der praktischen Umsetzung im Schulalltag zeigt sich weiterhin eine bestehende Lücke. Das belegen die Ergebnisse einer repräsentativen Online-Umfrage von Marketagent im Auftrag von Mastercard.   Mastercard begegnet dieser Lücke gemeinsam mit der österreichischen Bildungseinrichtung DaVinciLab mit einer Initiative, die Finanz- und Digitalkompetenzen direkt ins Klassenzimmer bringt – als ergänzendes Angebot zu bestehenden Bildungsinitiativen. Damit knüpft die Initiative direkt an die Bildungsreformen der Bundesregierung an und liefert praxisnahe Inhalte für neue Fächer wie „Digitale Grundbildung" und „Wirtschaftsbildung". Schule als Lernort für Finanzen: Potenzial kaum genutzt In Österreich lag der Gender Pay Gap laut Eurostat 2024 bei 17,6 %. Dies führt nicht nur zu einer geringeren Einkommenssituation, sondern hat auch direkte Auswirkungen auf die spätere Altersvorsorge, denn laut dem Frauenservice Wien erhalten Frauen im Jahr 2025 um 39,7 % niedrigere Pensionsbezüge als Männer. Um diese Ungleichgewichte zu bekämpfen, ist es entscheidend, dass Wissen rund um Finanzen, Investitionen und Vorsorge so früh wie möglich vermittelt wird. Gleichzeitig zeigt die Umfrage, dass Finanzbildung bislang noch nicht systematisch im Schulalltag verankert ist. 91 % der Österreicher:innen gehen davon aus, dass Jugendliche die Schule verlassen, ohne ausreichend auf finanzielle Entscheidungen vorbereitet zu sein, dabei halten 83 % der Befragten Finanzbildung für genauso grundlegend wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Wo Finanzwissen tatsächlich erworben wird, zeigt ein klares Bild: 57 % nennen die Familie als wichtigste Lernquelle, nur 5 % haben ihr Wissen in erster Linie aus dem Unterricht mitgenommen. Besonders alarmierend: 21 % der Befragten geben an, als Kind oder Jugendliche:r so gut wie keine Berührungspunkte mit dem Thema gehabt zu haben. In der Generation der Babyboomer liegt dieser Anteil sogar bei 25 %. Was Österreicher:innen vom Schulsystem erwarten Der Wunsch nach Veränderung ist eindeutig: 86 % fordern, Finanzbildung als fixen Bestandteil im Lehrplan zu verankern. Konkret wünschen sich 81 % mehr Unterricht zu Themen wie Budgetplanung und dem verantwortungsvollen Umgang mit Geld, 44 % sprechen sich für mehr Inhalte zur Altersvorsorge aus. 30 % der Östereicher:innen, und sogar 44 % der Gen Z, wünschen sich, dass auch Investieren und Vermögensaufbau ihren Platz im Klassenzimmer finden. Dabei ist der Grundtenor generationsübergreifend: 89 % sind der Meinung, dass ein bewusster Umgang mit Geld bereits in der Volksschule vermittelt werden sollte. Digitale Bildung: Wunsch und Wirklichkeit weit auseinander Ähnlich deutlich fällt das Bild bei digitalen Kompetenzen aus. 71 % empfinden die digitale Bildung an österreichischen Schulen als unzureichend, 76 % sprechen sich für einen stärkeren Fokus auf digitale Fähigkeiten im Lehrplan aus. Besonders ausgeprägt ist diese Wahrnehmung in Kärnten (88 %) sowie in Tirol und Vorarlberg (81 %). 78 % wünschen sich, dass Themen wie Online-Shopping, digitales Bezahlen und Datensicherheit gezielt im Unterricht behandelt werden. Für 80 % steht digitale Bildung längst auf Augenhöhe mit klassischen Schulfächern, womit der gesellschaftliche Konsens über ihre Bedeutung kaum deutlicher sein könnte. „Die Ergebnisse dieser Umfrage sind ein starkes Signal: Finanzielle und digitale Kompetenzen sind eine wichtige Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Dass nach wie vor so wenige junge Menschen diese Grundlagen aus der Schule mitbekommen, zeigt, dass gemeinsamer Handlungsbedarf besteht," kommentiert Michael Brönner, Country Manager Mastercard Österreich. Mastercard und DaVinciLab: Finanz- und Digitalbildung direkt ins Klassenzimmer Um diesem Bedarf aktiv zu begegnen, setzt Mastercard auf konkrete Maßnahmen: In Kooperation mit der österreichischen Bildungseinrichtung DaVinciLab geht die gemeinsame Bildungsinitiative 2026 bereits in die zweite Runde. Über die Lernplattform TalentsLounge erhalten Schüler:innen der Sekundarstufe I spielerischen Zugang zu digitalen und finanziellen Inhalten – von den Grundlagen der Programmierung bis hin zu praxisnahem Wissen rund um Cashflow, Sparen, Kontoführung und digitales Bezahlen. Heuer werden rund 1.200 Schüler:innen aus 50 Klassen in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und erstmals auch der Steiermark erreicht. Darüber hinaus zielt die Initiative darauf ab, die aktuellen Reformpläne der Bundesregierung im Bildungsbereich zu unterstützen. Insbesondere knüpft sie an den Fachbereich „Digitale Grundbildung" sowie an neue Unterrichtsfächer wie „Wirtschaftsbildung" und „Berufsorientierung" an. Bereiche, in denen praxisnahe und hochwertige Lernmaterialien besonders gefragt sind. Mit der TalentsLounge werden Lehrkräfte gezielt gestärkt: Die Plattform stellt innovative, sofort einsatzbereite Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, die ohne zusätzlichen Vorbereitungsaufwand direkt im Klassenzimmer eingesetzt werden können. Mehr Informationen zur Bildungsinitative finden Sie unter: https://talentslounge.com/mastercard-challenge-2026/ Zur Umfrage Die Erhebung wurde vom Marketagent Institut zwischen 25. März und 1. April 2026 im Auftrag von Mastercard als repräsentative Online-Befragung mit 1.000 Personen im Alter von 14 bis 75 Jahren in ganz Österreich durchgeführt. Die Stichprobe wurde nach Alter, Geschlecht und Bundesland gewichtet.