Die Einführung von KI beschleunigt sich: Mitarbeiterkompetenz wird zum entscheidenden Faktor für den ROI Eine globale Befragung unter 1.100 Führungskräften zeigt: Nur 23 % sind der Meinung, dass ihre Belegschaft für KI bereit ist - ein Rückgang um sechs Prozentpunkte gegenüber 2025. Der zweite jährliche People Readiness Report von Kyndryl ist eine globale Studie, für die 1.100 leitende Fach- und Führungskräfte aus Unternehmens- und Technologiebereichen in acht Ländern befragt wurden. Die Ergebnisse weisen auf einen deutlichen Rückgang der KI-Bereitschaft der Belegschaft sowie eine wachsende Kluft zwischen den Erwartungen an KI und ihrer tatsächlichen Umsetzung hin. Der Bericht verdeutlicht, was Führungskräfte richtig machen, um den KI-Aufschwung zu nutzen. Dabei zeigt sich: KI-Erfolg wird nicht allein durch unterschiedliche Strategien, Anwendungsfälle oder Technologien erzielt, sondern davon, ob Unternehmen ihre Arbeitsweise neu gestalten und den damit verbundenen Wandel in ihrer gesamten Organisation konsequent steuern. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass Vertrauen in KI durch gezielte Änderungen am Betriebsmodell und an der Governance aufgebaut werden kann. Die Erkenntnisse kommen zu einer Zeit, in der Unternehmen erheblich in KI investieren und die KI-Einführung beschleunigen, um im großen Maßstab Mehrwert zu erzielen. Laut Gartner® Inc., einem Unternehmen für Unternehmens- und Technologieeinblicke, werden die weltweiten Ausgaben für KI im Jahr 2026 insgesamt 2,52 Billionen US-Dollar erreichen – ein Anstieg von 44 % gegenüber dem Vorjahr. Jacqueline Wild, Vice President und Managing Director ALPS bei Kyndryl, sagt dazu: „KI wird für Führungskräfte weltweit zunehmend zu einer strategischen Priorität, und denselben Trend beobachten wir auch in Österreich und in der gesamten ALPS-Region. Während viele Unternehmen bestrebt sind, die Einführung von KI voranzutreiben, zeigen unsere Untersuchungen, dass sie dabei häufig auf Hindernisse stoßen, die mit der technologischen Reife, Qualifikationslücken, der Komplexität der Daten und der Notwendigkeit der Modernisierung bestehender IT-Umgebungen zusammenhängen.Die Modernisierung dieser technologischen Grundlage ist eine entscheidende Voraussetzung für den Ausbau der KI und ihre effektive Integration in Geschäftsprozesse. Gleichzeitig müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter:innen auf neue, KI-gestützte Arbeitsweisen vorbereiten, Kompetenzen stärken und durch klare Governance und verantwortungsvolle Umsetzung Vertrauen aufbauen. Unternehmen, die einen ganzheitlichen Ansatz in Bezug auf Technologie, Mitarbeiter:innen und Prozesse verfolgen, sind am besten positioniert, um nachhaltigen Mehrwert aus KI zu schöpfen und bedeutende Geschäftsergebnisse zu erzielen.“ Laut der Studie: 57 % der Befragten geben an, dass KI in ihre Kerngeschäftsprozesse eingebettet oder breit im Unternehmen eingesetzt ist; im Vorjahr sagten 35 %, KI sei vollständig in ihre Organisation integriert. Nur 32 % haben mindestens eines ihrer zwei wichtigsten KI-Ziele erreicht; lediglich 11 % haben beide Ziele erreicht. Die Studie identifiziert eine Gruppe sogenannter Pacesetters. Pacesetters sind die 9 % der Unternehmen, die drei Dinge getan haben: Ssie haben gestalten Rollen rund um KI neu, implementieren Change-Management, um ihre Belegschaft auf das neue Betriebsmodell vorzubereiten, und stärken gezielt die Mitarbeiterbereitschaft. Diese drei Verhaltensweisen sind die operativen Grundlagen, die Unternehmen, die die stärksten KI-Ergebnisse erzielen, konstant von anderen unterscheiden. Dabei bauen sie in jeder Phase wichtige Governance-Rahmenbedingungen auf. Pacesetters haben mit etwa doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit sämtliche gemessenen Governance-Dimensionen vollständig umgesetzt. Pacesetters sind: 1,5-mal häufiger in der Lage, KI-bezogenes Umsatzwachstum zu erzielen. 1,6-mal häufiger in der Lage, über bessere Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen zu berichten. Unternehmensführungen stufen die Mitarbeiterbereitschaft durchgehend als einen der anspruchsvollsten Aspekte der KI-Einführung ein: Nur 23 % der Befragten sind der Meinung, dass ihre Belegschaft vollständig auf KI vorbereitet ist, das ist ein Rückgang um sechs Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. 79 % stimmen zu, dass das Tempo der KI-Entwicklung die Belegschaft, die Governance und die Betriebsmodelle ihrer Unternehmen überholen wird. Das Risiko, den Anschluss zu verlieren, steigt, da immer mehr Unternehmen autonome KI-Agenten einsetzen. 81 % der Unternehmen erwarten, dass KI-Agenten innerhalb des nächsten Jahres wichtige Entscheidungen für ihre Organisationen treffen werden. Derzeit vertrauen nur 25 % der Befragten KI-Systemen vollständig, die ohne menschliche Aufsicht arbeiten. Mitarbeitende auf KI-gestützte Arbeitsumgebungen vorbereiten Der Bericht identifiziert Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen, um ihre Belegschaft auf eine KI-gestützte Arbeitswelt vorzubereiten: Rollen für die Zukunft neu gestalten: 61 % geben an, dass ihre Unternehmen bereits Rollen neu gestaltet haben und 24 % schaffen neue Stellen mit Fokus auf das KI-Management. Kompetenzlücken schließen: Die Hälfte der Führungskräfte (52 %) gibt an, dass es zunehmend schwieriger wird, Mitarbeitende mit den richtigen Fähigkeiten zur Weiterentwicklung ihrer KI-Strategie zu finden; ein Drittel hat Schulungsprogramme vollständig eingeführt, die Mitarbeitende dabei unterstützen, effektiv mit KI-Tools zusammenzuarbeiten. Vertrauen durch Governance aufbauen: Ein Drittel der Unternehmen (33 %) gibt an, klare Richtlinien zu haben, welche Entscheidungen KI treffen darf und welche nicht; 27 % nutzen ein Register und Überwachungskapazitäten für alle ihre KI-Systeme. Unternehmen mit stärkerer Governance geben an, dass ihre Belegschaft der KI-Strategie und ihrer Umsetzung stärker vertraut. Zudem berichten Unternehmen mit einem hohen Vertrauensniveau deutlich häufiger von transformativen Ergebnissen ihrer KI-Investitionen. Erfahren Sie mehr über People Readiness. *Gartner-Pressemitteilung, „Gartner Says Worldwide AI Spending Will Total $2.5 Trillion in 2026", 15. Januar 2026. GARTNER ist eine eingetragene Marke von Gartner, Inc. und/oder ihren Tochtergesellschaften