Presseinformation vom 25.02.2026
Wien, 25. Februar 2026 – Humane Papillomaviren (HPV) gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen: Acht von zehn sexuell aktiven Personen infizieren sich im Laufe ihres Lebens damit. Eine Infektion kann harmlos sein, kann aber auch zu schwerwiegenden Krankheiten führen. Das Risiko wird oft unterschätzt. Unwissen hält sich hartnäckig und führt dazu, dass Vorsorge und Schutzmaßnahmen zu wenig genutzt werden. Das österreichische Frauengesundheitsunternehmen GYNIAL nimmt den Welt-HPV-Tag zum Anlass, über zentrale Irrtümer aufzuklären.
„HPV ist weit verbreitet – genau deshalb ist eine sachliche, verständliche Information so wichtig. Wer die Fakten kennt, kann eigenständig vorsorgen und Unsicherheiten abbauen“, sagt Elisabeth Pichler, Geschäftsführerin von GYNIAL. „Auch ich selbst habe erlebt, wie belastend ein auffälliger PAP-Abstrich bei der Frauenärztin sein kann. Umso wichtiger ist es mir, über HPV zu informieren und zur regelmäßigen Vorsorge zu ermutigen“, so Pichler.
Unwissen und Fehlannahmen beeinflussen den Umgang mit HPV nach wie vor stark. GYNIAL greift zum Welt-HPV-Tag fünf verbreitete Mythen auf und ordnet sie sachlich ein:
Mythos 1: HPV betrifft nur Frauen
Eine repräsentative GYNIAL-Studie von 2025 zeigt, dass 15 % der Österreicher:innen glauben, eine Infektion betrifft nur Frauen. Doch HPV betrifft alle. Während bei Frauen häufig der Zusammenhang mit Gebärmutterhalskrebs im Fokus steht, können HPV-Infektionen bei allen Menschen zu Genitalwarzen sowie zu bestimmten Krebsarten im Anal- und Mund-Rachen-Bereich führen. Aufklärung sollte sich daher an alle richten.
Mythos 2: Kondome schützen vollständig vor HPV
HPV wird überwiegend durch sexuelle Kontakte übertragen – bereits der erste sexuelle Kontakt kann ausreichen. Laut einer GYNIAL-Studie von 2025 denken 75 % der Österreicher:innen, dass durch Kondome eine Ansteckung vermieden werden kann. "Kondome sind wichtig, bieten aber keinen vollständigen Schutz, da HPV auch über engen Hautkontakt übertragen werden kann", klärt Gynäkologin Dr. Birgit Neuböck auf. Zusätzlich wird das Risiko durch ein geschwächtes Immunsystem oder häufig wechselnde Sexualpartner:innen erhöht. Auch andere Übertragungen von der Mutter auf das Kind seien möglich, jedoch äußerst selten.
Mythos 3: In einer festen Beziehung besteht kein Risiko
HPV kann über einen längeren Zeitraum unbemerkt im Körper bleiben. Eine Infektion ist daher auch in festen Beziehungen möglich – etwa durch eine Ansteckung vor der Partnerschaft. Das Virus kann dann auch an die Partner:in übertragen werden.
Mythos 4: Einmal HPV, immer HPV
"Meine Patient:innen glauben oft, HPV wird man nie wieder los. Dieser Gedanke ist natürlich sehr beunruhigend", sagt Dr. Neuböck. „ergänzt die Expertin. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in Form eines PAP-Abstrichs sind entscheidend, um mögliche Zellveränderungen, die in weiterer Folge zu Krankheiten führen, frühzeitig zu erkennen.
Mythos 5: Betroffene merken schnell, dass sie HPV haben
HPV-Infektionen verlaufen häufig ohne Symptome. Gerade das macht sie tückisch, da Betroffene das Virus unbemerkt weitergeben können. Eine Infektion kann dadurch unbemerkt fortbestehen und in weiterer Folge zu Erkrankungen führen. Vorsorgeuntersuchungen spielen daher eine zentrale Rolle.
Prävention durch Vorsorge und Schutz
Der beste Schutz gegen eine Infektion ist die HPV-Impfung, die in Österreich bis zum vollendeten 21. Lebensjahr kostenlos verfügbar ist. Wichtig sind auch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. GYNIAL möchte Frauen dazu ermutigen, ihre Gesundheit aktiv in die Hand zu nehmen, und sie mit passenden Produkten in allen Lebensphasen begleiten – auch in herausfordernden Situationen.
Das Vaginalgel DeflaGYN* kann dabei unterstützend eingesetzt werden: Es kann den PAP und HPV Befund verbessern, indem es Krankheitserreger bindet und einen antioxidativen Schutz fördert. Das kann im Rahmen der ärztlichen Abklärung eine zentrale Rolle spielen.
*DeflaGyn® Vaginalgel ist ein Medizinprodukt zur Förderung der Remission bei unklaren Zervixabstrichen (PAP III oder PAP IIID) und/oder positivem HPV-Test. In seltenen Fällen kann ein Brennen oder Jucken auftreten. Frei verkäufliches Medizinprodukt. Beachte die Gebrauchsanweisung und frage erforderlichenfalls eine Ärztin oder einen Arzt oder in der Apotheke.