Presseinformations­übersicht
Farbfilter ohne Beschriftung der Felder zur Farbauswahl
  • Tag der Farbenblindheit am 6.9.: Viele Hürden im digitalen Raum
  • 8 % der Männer, 1 % der Frauen: Mehr als 400.00 Menschen betroffen
  • Häufigste Probleme: Formularfelder, Hyperlinks und Farbfilter
  • Icons, Beschriftungen und Muster: Effektive Lösungen für digitale Barrierefreiheit
Helena Selakovic
Beim Stichwort „Barrierefreiheit“ denken viele an Rollstuhlrampen oder Bodenleitsysteme am Gehsteig, die blinden Menschen bei der Orientierung helfen. An Pop-ups, Alternativtexte oder Farbkontraste auf Websites denkt man eher nicht. Dabei sind es gerade diese digitalen Barrieren, die tagtäglich Menschen mit und ohne Behinderung von der Teilnahme am digitalen Leben ausschließen. Digitale Barrierefreiheit ist der Abbau dieser oft unsichtbaren Hürden.
Christian Stephan
Accessiway, der führende europäische Anbieter im Bereich der digitalen Barrierefreiheit, bestellt Christian Stephan zum Geschäftsführer für die DACH-Region. In dieser Funktion verantwortet der 47-Jährige seit Mai das Geschäft in Österreich und fokussiert sich auf die Go-to-Market-Strategie und Marktexpansion.
Anzahl Barrieren pro Website
  • Analyse zum Jahrestag am 28. Juni: Viele Websites nach wie vor nicht barrierefrei
  • Länder-Vergleich: Österreich klares Schlusslicht, Deutschland im Mittelfeld
  • Rechtliche Durchsetzung: Dutzende Verfahren laufen bereits, bis zu 80.000 Euro Strafe möglich
Jacopo Deyla
  • Jeweils mindestens eine Barriere: 18 untersuchte Websites von 16 Unternehmen haben Aufholbedarf, um BaFG zu erfüllen
  • Systematische Lücke: Mangelnde Umsetzung trotz klarer Vorgaben
  • Häufigste Barrieren: Fehlende Farbkontraste (82 %) und mangelhafte Tastaturnavigation (65 %)
  • Fehlerhafte automatisierte Tests: Viele digitale Barrieren bleiben unentdeckt
  • Digitale Lösung: Neue Plattform von Accessiway bietet lückenlose Sichtbarkeit und Nachverfolgung der Behebung von Barrieren
Accessiway Plattform
Mehr Transparenz, Kontinuität und Effizienz: Die neue Plattform von Accessiway bündelt technologische Exzellenz und menschliche Expertise zur Optimierung des Barrierefreiheitsmanagements in Unternehmen.
Digitale Hürden am Smartphone
  • Aktuelle Accessiway-Umfrage: 80 % klagen über digitale Barrieren
  • Größte digitale Hürden: Zu viele und schwer schließbare Pop-ups, umständliche Eingaben
  • Mehr Bildung, mehr Probleme: Menschen mit Matura scheitern häufiger
  • Signifikante Unterschiede: Männer und Wiener:innen besonders stark betroffen Babyboomer: Kleine Schriftgrößen als Hindernis, lange Ladezeiten nicht
Paul Anton Mayer
  • Weltverbrauchertag am 15.3.: Digitale Barrieren versperren Zugang zu rechtlichen Informationen
  • CAPTCHA & Co.: Betrugserkennungssysteme stufen Hilfssysteme als verdächtig ein
  • Enormes Ausmaß: 95 % der großen Websites in Österreich weisen Barrieren auf
  • Problem für alle: 53 % der Österreicher:innen haben Schwierigkeiten
  • Empfindliche Bußgelder: Verwaltungsstrafen bis zu 80.000 Euro
Digitale Barrieren sind Umsatzrisiko
  • Rund drei Viertel der europäischen Konsument:innen stoßen auf digitale Barrieren, in Österreich sind es 78,6 %
  • Über zwei Drittel haben bereits digitale Prozesse wie Käufe oder Suchen aufgrund mangelnder Zugänglichkeit abgebrochen
  • Pop-ups, Lesbarkeitsprobleme und unklare Strukturen sind in Europa die größten digitalen Stolperfallen
Accessiway Report
  • Sechs Monate Barrierefreiheitsgesetz: Analyse zeigt dringenden Handlungsbedarf auf Websites heimischer Unternehmen
  • Häufigste Fehlfunktionen: Anzeige am Smartphone, vergrößerte Texte und Tastatur-Navigation
  • Wirtschaftliche Einbußen: 46 % der Österreicher:innen brechen wegen Barrieren Online-Einkäufe oder -Suchen ab
  • Drohender Ausschluss von digitalen Services: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen am 3.12. erinnert an Notwendigkeit von digitaler Barrierefreiheit
  • Bis zu 80.000 Euro Strafe: Behörde versendet vermehrt Mahnschreiben
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