Presseinformation vom 18.03.2026
Wien, 17.03.2026 – Bargeldloses Bezahlen ist in Österreich kein Trend mehr, sondern infrastruktureller Standard: 98 Prozent der Österreicher:innen nutzen bargeldlose Bezahlmöglichkeiten. Damit ist digitale Zahlung faktisch flächendeckend etabliert – mit Dynamik vor allem im Bereich Mobile Payment. Das zeigt die aktuelle Gallup-Studie im Auftrag von Mastercard zum bargeldlosen Bezahlen in Österreich, die von Dezember 2025 bis Jänner 2026 durchgeführt wurde.
Hohe Akzeptanzwerte – Kartenzahlung emotional positiv verankert
Die Einstellung zur Debit- bzw. Bankomatkarte bleibt ausgesprochen positiv: Der Mittelwert liegt bei 1,91 auf einer Skala von 1 (sehr positiv) bis 5 (sehr negativ).
Je jünger die Befragten, desto stärker die Präferenz: 61 Prozent der 18–30-Jährigen bewerten Kartenzahlung als „sehr positiv“, bei den über 50-Jährigen sind es 39 Prozent. Kartenzahlung ist damit nicht nur funktional akzeptiert, sondern insbesondere bei jüngeren Zielgruppen klar präferiert.
Smartphone-Zahlungen gewinnen weiter an Bedeutung
Auch kontaktlose Zahlungen mit dem Smartphone steigen weiter an – insbesondere im stationären Handel: 36 Prozent nutzen diese Möglichkeit 2026 (2025: 34 %, 2024: 31 %).
Wichtigster Treiber bleibt der hohe Nutzungskomfort: 34 Prozent nennen Praktikabilität, Schnelligkeit und ständige Verfügbarkeit als Hauptgrund für das Bezahlen mit dem Mobiltelefon (2025: 31 %, 2024: 30 %). Damit etabliert sich das Smartphone zunehmend als eigenständiges Zahlungsinstrument, welches nicht als Ergänzung, sondern als Alternative zur physischen Karte genutzt wird.
„Digitale Zahlung ist in Österreich inzwischen Alltag, fast unabhängig von Region oder Altersgruppe. Besonders die Daten zur Bezahlung mit dem Smartphone zeigen, wie stark sich Gewohnheiten verändern: Was vor wenigen Jahren noch als Innovation wahrgenommen wurde, ist heute selbstverständlich. Bargeldloses Bezahlen hat sich in Österreich in den letzten Jahren immer weiter etabliert“, so Michael Brönner, Country Manager Mastercard Österreich.
Debit- bzw. Bankomatkarte bleibt zentrales Zahlungsmittel
Die Debit- bzw. Bankomatkarte ist ein zentrales bargeldloses Zahlungsmittel in Österreich. Sie ermöglicht die unmittelbare Abbuchung vom Girokonto und kann sowohl im stationären Handel als auch online eingesetzt werden. 100 % der Befragten kennen die Debit- bzw. Bankomatkarte, und ein Großteil besitzt sie auch – sie ist damit fest im Zahlungsalltag verankert. Seit Einführung der Debit Mastercard im Jahr 2019 in Österreich hat sich der Markt strukturell in Richtung international einsetzbarer Debit-Lösungen entwickelt.
Nutzung stabil, doch Generationenunterschiede bleiben prägend
Die Debit- bzw. Bankomatkarte bleibt das meistgenutzte bargeldlose Zahlungsmittel. Deutliche Unterschiede zeigen sich jedoch zwischen den Generationen:
- 18- bis 30-Jährige: 20 % zahlen täglich mit Karte, 47 % mehrmals pro Woche, nur 3 % seltener als einmal im Monat.
- Über 50-Jährige: 9 % zahlen täglich mit Karte, 36 % mehrmals pro Woche, 12 % seltener als einmal im Monat.
Die Daten zeigen: Während bargeldlose Zahlungen insgesamt breit akzeptiert sind, unterscheiden sich Nutzungshäufigkeit und Selbstverständlichkeit der Kartenzahlung zwischen den Generationen deutlich.
Regional bestehen kaum Unterschiede: 99 Prozent der Befragten in urbanen Regionen nutzen bargeldlose Bezahlmöglichkeiten, im ländlichen Raum sind es 98 Prozent. Die Stadt-Land-Differenz spielt damit faktisch keine Rolle mehr, der digitale Zahlungsstandard ist landesweit etabliert.
Zur Studie
Repräsentative Studie von Gallup Austria im Auftrag von Mastercard Österreich. 1000 befragte Österreicher:innen ab 18 Jahren (700 CAPI und 300 CAWI) im Zeitraum von Dezember 2025 bis Jänner 2026.