Presseinformation vom 05.03.2026
Emma Felbermayr (Motorsportlerin) in der diesjährigen Equal Play Kampagne von LWND, Tobias Federsel & The Odd, PPM Next sowie dentsu und win2day.
Zum diesjährigen Equal Play Day thematisiert win2day wieder die Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen in der Sportberichterstattung und macht Ursachen sowie Zusammenhänge sichtbar, um zu zeigen, dass Veränderung nur gemeinsam möglich ist. Die Kampagne, die seit Ende Februar österreichweit zu sehen ist, wurde in enger Zusammenarbeit zwischen LWND, Tobias Federsel & The Odd, PPM Next sowie dentsu und win2day geschaffen.
Wien, 5. März 2026 – Ab dem 18. März 2026 sind Sportlerinnen in den österreichischen Medien statistisch gesehen unsichtbar, denn nur 21 Prozent der gesamten Sportberichterstattung entfallen hierzulande auf Frauensport. Auf dieses strukturelle Ungleichgewicht macht win2day seit mehreren Jahren mit der Equal Play Initiative aufmerksam und zeigt 2026 welche positiven Effekte mehr mediale Sichtbarkeit für den Frauensport in Österreich hat.
Sichtbarkeit als Schlüssel zur Chancengleichkeit
Mangelnde Berichterstattung im Frauensport hat langfristig gesehen weitreichende Folgen für die österreichische Sportlandschaft, das Problem lässt sich allerdings nicht nur auf einen Faktor zurückführen. Weniger Berichterstattung führt zu weniger Aufmerksamkeit, weniger Publikum, weniger Sponsoren – und damit zu weniger sportlichen Chancen für Sportlerinnen in Österreich. Oft bedeutet das, den Profisport mit einem zusätzlichem Beruf vereinen zu müssen, Trainingsstätten zu ungünstigen Uhrzeiten benützen zu müssen oder weniger Zugang zu professionellem Support wie Physiotherapie oder mentalem Coaching zu haben. Ein Kreislauf, den es zu durchbrechen gilt.
„Wir machen weiter, bis wir 50:50 haben“
Für Managing Director Georg Wawer ist der Equal Play Day ein klarer Handlungsauftrag: „Im Vorjahr war der Equal Play Day am 20. Februar, heuer am 18. März. Das zeigt, dass wir wirklich Fortschritte machen. Aber 79 Prozent der Sportberichterstattung zeigen weiterhin Männer. Solange das so ist, machen wir weiter – bis wir 50:50 erreicht haben.“
Österreichweite 360°-Kampagne seit Ende Februar
Die diesjährige Kampagne konzentriert sich bewusst darauf, wie mehr Sichtbarkeit den Frauensport positiv beeinflusst. Denn mehr Sichtbarkeit bedeutet mehr Fans, mehr Publikum, mehr mediale Präsenz, mehr Sponsoren, mehr Erfolg – und dadurch mehr Vorbilder, Nachwuchs, Teams und letztendlich mehr Chancen für alle.
„Ziel der diesjährigen Equal-Play-Day Kampagne ist es nicht nur Awareness für das Problem der geringen Sichtbarkeit von Sportlerinnen zu schaffen, sondern auch positive Veränderung zu bewirken. Die Kampagne zeigt, welche positiven Effekte mehr Sichtbarkeit erzielen kann und dient gleichzeitig als sichtbarer Reminder für alle Beteiligten mit gutem Beispiel voranzugehen“, so Diego del Pozo, Founder & CEO bei LWND, zur Kampagne.
Um diese Botschaft zu transportieren, setzt die groß angelegte Kampagne von LWND, Tobias Federsel & The Odd, dentsu sowie der Produktionsfirma PPM Next auf eine kraftvolle, plakative Bildsprache mit Sportlerinnen aus unterschiedlichen Disziplinen. Ausgespielt wird sie über eine breit angelegte 360-Grad-Kampagne mit Out-of-Home-Werbemitteln, Online-Video, Print und Social Media.
Die Kampagne startete Ende Februar österreichweit. Ziel ist es, Medien, Sponsoren, Sportorganisationen und die Öffentlichkeit gleichermaßen zu sensibilisieren – und den Equal Play Day Jahr für Jahr weiter nach hinten zu verschieben – bis Sichtbarkeit im Sport nicht mehr vom Geschlecht abhängt.