Presseinformation vom 05.03.2026

PwC Women in Work Index 2026: Österreich hinkt bei Arbeitsmarktgleichstellung hinterher

Agatha Kalandra PwC Österreich

Vorständin bei PwC Österreich

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  • Weniger Frauen in Vollzeit: 65 % der Frauen arbeiten Vollzeit, bei Männern sind es 90 %
  • Lohnlücke über OECD-Schnitt: Der Gender Pay Gap liegt mit 18 % deutlich über dem OECD-Durchschnitt von 12 %
  • Stabile Spitze im Ranking: Island, Luxemburg und Neuseeland führen den Index seit der COVID-Pandemie an

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  • Weniger Frauen in Vollzeit: 65 % der Frauen arbeiten Vollzeit, bei Männern sind es 90 %
  • Lohnlücke über OECD-Schnitt: Der Gender Pay Gap liegt mit 18 % deutlich über dem OECD-Durchschnitt von 12 %
  • Stabile Spitze im Ranking: Island, Luxemburg und Neuseeland führen den Index seit der COVID-Pandemie an

Wien, 5. März 2026 – Bei der Gleichstellung von Frauen am Arbeitsmarkt herrscht in Österreich weitgehend Stillstand. Der aktuelle PwC Women in Work Index, der jährlich die Arbeitsmarktsituation von Frauen in OECD-Ländern analysiert, zeigt: Österreich liegt weiterhin im unteren Drittel und belegt Rang 27 von 33 Ländern.

Etwa 65 % der Frauen arbeiten hierzulande in Vollzeit. Bei den Männern sind es hingegen 90 %. Viele Frauen sind zwar erwerbstätig, jedoch häufiger in Teilzeit beschäftigt – mit entsprechend geringeren Aufstiegschancen. Auch beim Einkommen bleibt die Ungleichheit bestehen: Der Gender Pay Gap liegt in Österreich mit 18 % weiterhin deutlich über dem OECD-Durchschnitt von 12 %.

Während Unternehmen mit wirtschaftlichen Herausforderungen kämpfen, gerät Gleichstellung häufiger in den Hintergrund“, sagt Agatha Kalandra, Vorständin bei PwC Österreich. „Gleichstellung braucht eine klare Verankerung in der Unternehmensstrategie, flexible Arbeitszeitmodelle, neue Führungsformen wie Dual Leadership und angepasste HR-Prozesse im Recruiting und Talent Management.

Spitzenländer setzen auf strukturelle Maßnahmen
Die Rangliste des Women in Work Index zeigt seit COVID-19 eine bemerkenswerte Stabilität. Island, Luxemburg und Neuseeland belegen bereits zum fünften Mal in Folge die Spitzenplätze. Die Vorzeigeländer setzen einen starken Fokus auf strukturelle Rahmenbedingungen – etwa flexible Elternzeitmodelle und ein breites Angebot an Kinderbetreuung. Diese Maßnahmen erleichtern es jungen Familien, Beruf und Privates zu vereinen und ihre Karriere fortzusetzen.

Die Erfahrungen der Spitzenländer zeigen klar: Investitionen in strukturelle Maßnahmen wirken. Fehlende Kinderbetreuung, starre Arbeitsmodelle und anhaltende Gehaltsunterschiede verhindern hingegen, dass top ausgebildete Talente voll genutzt werden“, so Kalandra.

Über den Women in Work Index

Der Women in Work Index ist ein gewichteter Durchschnitt aus fünf Indikatoren, die Aufschluss über die Arbeitsmarktergebnisse von Frauen geben, darunter die Erwerbsquote von Frauen, die Arbeitslosenquote und die Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern. Der Index bezieht sich jährlich auf das vorletzte Jahr – in diesem Fall auf 2024. Der Index ist hier im Detail verfügbar: https://direkt.pwc.at/women-in-work

Über PwC
PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 370.000 Mitarbeitende in 149 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei. Erfahren Sie mehr unter www.pwc.at.

Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter www.pwc.com/structure.

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Lukas Stieger

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