Presseinformation vom 18.05.2026

Döbling wird bunt: Calle Libre Festival bringt „In-Equality“ in den 19. Bezirk

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Zum 13. Mal verwandelt das Street Art Festival Calle Libre Wien in eine öffentlich zugängliche Freiluftgalerie. Von 18. Mai bis 06. Juni 2026 wird im 19. Bezirk gemalt – und erstmals erstreckt sich das Festival über mehrere Wochen. Internationale Künstler:innen realisieren großformatige Wandarbeiten, begleitet von Touren, Workshops und Veranstaltungen. Inhaltlicher Ausgangspunkt ist das Festivalthema „In-Equality“, das Ungleichheiten sichtbar macht und zugleich die verbindende Idee von Gleichheit in den öffentlichen Raum trägt.


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Zum 13. Mal verwandelt das Street Art Festival Calle Libre Wien in eine öffentlich zugängliche Freiluftgalerie. Von 18. Mai bis 06. Juni 2026 wird im 19. Bezirk gemalt – und erstmals erstreckt sich das Festival über mehrere Wochen. Internationale Künstler:innen realisieren großformatige Wandarbeiten, begleitet von Touren, Workshops und Veranstaltungen. Inhaltlicher Ausgangspunkt ist das Festivalthema „In-Equality“, das Ungleichheiten sichtbar macht und zugleich die verbindende Idee von Gleichheit in den öffentlichen Raum trägt.

Wien, am 18. Mai 2026 – Die Wiener:innen blicken wieder nach oben: Zum 13. Mal lädt das Calle Libre Festival dazu ein, den öffentlichen Raum durch zeitgenössische Street Art neu zu entdecken. Was sonst als graue Infrastruktur im Stadtbild verschwindet, wird während des Festivalzeitraums zur Bühne: Hausfassaden werden zur Leinwand für künstlerische Positionen, die gesellschaftliche Fragen im Alltag verankern.

„Mit dem 19. Bezirk bespielen wir heuer bewusst einen urbanen Raum, der bislang nur selten mit Street Art in Berührung kam. Gerade darin liegt für uns eine Chance: Kontraste sichtbar zu machen und ästhetische Impulse zu setzen, die sich nachhaltig im Stadtbild einschreiben. Unter dem Titel ‚In Equality‘ geht es uns darum, unterschiedliche Formen von Ungleichheit nicht nur zu thematisieren, sondern im öffentlichen Raum sichtbar zu machen – als Ausgangspunkt für Dialog, Reflektion und neue Perspektiven“, so Jakob Kattner, Gründer und Kurator von Calle Libre.

Döbling wird zur urbanen Kunstbühne
Das Festival rückt mit Döbling ein Gebiet in den Fokus, in dem Wohnen, Arbeit und Stadtentwicklung eng ineinandergreifen. Calle Libre schafft Sichtbarkeit dort, wo sich urbane Räume verändern, und erstreckt sich erstmals nicht nur über eine kompakte Festivalwoche, sondern über einen Zeitraum von knapp drei Wochen. Dies soll mehr Möglichkeiten für Publikum, Schulklassen und Anrainer:innen schaffen, Live-Bemalungen, Workshops und geführte Touren zu besuchen. Programm gibt es von 18. Mai bis zum 06. Juni 2026.

„In-Equality“ macht Ungleichheiten sichtbar
Dieses Jahr widmet sich Calle Libre dem Thema „In-Equality“. Im Mittelpunkt steht eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen, geschlechtsspezifischen und sozio-politischen Ungleichheiten sowie der Anspruch auf Gleichheit, der Menschen verbindet. Leitgedanke ist Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“

Das Festivalteam arbeitet mit der Vienna Pride 2026 zusammen, und wird das Abschlussevent, die Block Party, gemeinsam umsetzen sowie Themen von Sichtbarkeit, Teilhabe und Solidarität im Stadtraum verankern.

Street Art trifft Community und Nightlife
Neben den großflächigen Wandarbeiten setzt Calle Libre auch 2026 auf ein lebendiges Rahmenprogramm. Bei der Blockparty am Gleis 19 kommen Künstler:innen, Besucher:innen und Organisationsteam in ungezwungener Atmosphäre zusammen, um Kunst und Community gemeinsam zu feiern. Darüber hinaus bietet die Buchpräsentation zu „Masters of Street Art“ beim Opening am 21.05. in den Schlumberger Kellerwelten Einblicke in Entwicklungen, Positionen und Dokumentation der internationalen Street-Art-Szene.

Auftakt am APA-Turm
Bereits im Vorfeld des Festivals wurde eine der markanten Flächen des leerstehenden APA-Turms künstlerisch gestaltet: der spanische Künstler Okuda San Miguel verwandelte die Westfassade des Gebäudes mit seinen charakteristischen, farbintensiven Formen. Die Intervention setzt den thematischen Ton für den kommenden Festivalzeitraum und leitet den Calle Libre Sommer im 19. Bezirk sichtbar ein.
 
Über Calle Libre
Seit 2014 bringt der gemeinnützige Verein Calle Libre künstlerische Tendenzen der Urban Art in den öffentlichen Diskurs. Das jährlich stattfindende Festival gilt heute als größtes Street Art Festival Mitteleuorpas. Daneben befasst sich Calle Libre das ganze Jahr über mit bildender Kunst (Street Art Gestaltungen, Ausstellungen), zeitbezogenen Kunstpraxen (New Media), Interkulturalität (internationale Beteiligungen, Gemeinschaftsarbeiten), kritischer Auseinandersetzung mit dem Begriff öffentlicher Raum (Lectures, Artist Talks) und Partizipation (Workshops, Kunstvermittlung). Als spartenübergreifendes Kulturorganisation steht der Verein für internationale Zusammenarbeit, kreative Vielfalt und die Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum.
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Kontakt

Jakob Kattner

Jakob Kattner
Vereinsgründer und Kurator

Calle Libre e.V.
Zieglergasse 6/2/8A
1070 Wien
+43 699 11 33 58 84
office@callelibre.at | www.callelibre.at