Presseinformation vom 09.04.2026

Fahrradsaison startet: Unfallrisiko im Straßenverkehr nimmt zu

Andreas Gruber Sebastian Freiler

Vorstand für das Ressort Schaden-Unfall bei Helvetia Österreich

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Mit steigenden Temperaturen steigt auch das Risiko von Fahrradunfällen. Vor allem E-Bikes führen zu mehr Verletzten. Wechselhafte Wetterbedingungen und Fehleinschätzungen erhöhen die Gefahr zusätzlich.

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Mit steigenden Temperaturen steigt auch das Risiko von Fahrradunfällen. Vor allem E-Bikes führen zu mehr Verletzten. Wechselhafte Wetterbedingungen und Fehleinschätzungen erhöhen die Gefahr zusätzlich.

Wien, 9. April 2026 – Mit den ersten wärmeren Tagen zieht es wieder mehr Menschen aufs Fahrrad. Doch gerade das aktuell sehr wechselhafte und schwer einschätzbare Wetter birgt zusätzliche Risiken: Während die Bedingungen im Tal bereits milder erscheinen, können in höheren Lagen weiterhin kalte Temperaturen, feuchte Fahrbahnen oder rutschige Stellen auftreten.

»Diese Unterschiede werden oft unterschätzt. Wer bei scheinbar guten Bedingungen startet, rechnet unterwegs nicht mit schwierigeren Verhältnissen – das erhöht das Unfallrisiko deutlich«, sagt Andreas Gruber, Vorstand für Schaden-Unfall bei Helvetia Österreich.

Mehr Verletzte durch E-Bikes
Aktuelle Daten zeigen: Allein 2024 mussten rund 9.800 Personen nach E-Bike-Unfällen im Spital behandelt werden. Seit dem Boom elektrisch unterstützter Fahrräder hat sich die Zahl der Verletzten bereits nahezu verdoppelt. 1 E-Bikes machen mittlerweile mehr als die Hälfte der verkauften Fahrräder aus. Gleichzeitig bringen sie neue Risiken mit sich: Geschwindigkeit und Beschleunigung werden häufig unterschätzt. Viele Radfahrende legen längere Strecken zurück und wagen sich in anspruchsvolleres Gelände, das sie ohne Unterstützung oft nicht gewählt hätten. 

Viele Unfälle passieren ohne Fremdbeteiligung
Auffällig ist, dass rund die Hälfte aller Fahrradunfälle ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmender passiert, bei E-Bikes knapp 80 Prozent. 2 Hauptursachen sind Unachtsamkeit, Ablenkung und nicht angepasste Geschwindigkeit. Wechselhafte Straßenverhältnisse verstärken diese Faktoren zusätzlich.

Finanzielle Folgen oft unterschätzt
Was vielen nicht bewusst ist: Die gesetzliche Unfallversicherung deckt zwar die Erstversorgung ab, nicht jedoch alle Folgekosten. Rehabilitationen, Therapien oder langfristige Einschränkungen können zu erheblichen finanziellen Belastungen führen.

»Das Fahrrad frühlingsfit zu machen, gehört für viele dazu. Mindestens genauso wichtig ist aber die eigene Absicherung. Ein Unfall kann schnell hohe Kosten verursachen, eine private Unfallversicherung sorgt hier für zusätzliche Sicherheit«, betont Andreas Gruber. Sie ergänzt die gesetzliche Versicherung und greift auch in der Freizeit, etwa bei Sportunfällen.

Diese Medienmitteilung finden Sie auch auf der Website www.helvetia.at.

Quellenverzeichnis:
1 Kuratorium für Verkehrssicherheit (2025): E-Bike-Unfälle: Fast 10.000 Verletzte im Spital behandelt. Online verfügbar unter: https://www.kfv.at/e-bike-unfaelle-fast-10-000-verletzte-im-spital-behandelt [Zugriff: März 2026].
2 Kuratorium für Verkehrssicherheit (2025): E-Bike-Unfälle: Fast 10.000 Verletzte im Spital behandelt. Online verfügbar unter: https://www.kfv.at/e-bike-unfaelle-fast-10-000-verletzte-im-spital-behandelt [Zugriff: März 2026].
Über Helvetia Österreich
Helvetia ist ein modernes Versicherungsunternehmen mit Schweizer Wurzeln und bietet alle Sparten des Leben- und des Schaden-Unfallgeschäftes. Die mehr als 950 Mitarbeitenden ermöglichen es ihren knapp 650.000 Kundinnen und Kunden, Chancen wahrzunehmen und Risiken einzugehen. Als vielfach ausgezeichnete Arbeitgeberin setzt Helvetia auf ein starkes #TeamHelvetia.

Dabei verfolgt Helvetia den Ansatz, gesamtgesellschaftliche Entwicklungen mit Berücksichtigung von ESG-Aspekten als Chance für nachhaltigen Erfolg zu sehen. Im Zuge der Schutzwald-Initiative wurden über 155.000 Jungbäume für einen klimafitten Wald gepflanzt. 2025 wird erstmals ein Biodiversitätsprojekt mit den Österreichischen Bundesforsten realisiert. Als Kooperationspartnerin von Re-Use Austria versichert Helvetia seit 2021 österreichische Repair Cafés sowie deren ehrenamtliche Reparateur:innen. Die Stiftung »IDEA helvetia« unterstützt Vereine in der Realisierung von Projekten mit Fokus Mensch, Natur und Umwelt.

Mit der Onlineversicherung »Smile« bietet Helvetia ein 100 Prozent digitales Versicherungserlebnis. Als komplementäres Geschäftsmodell bietet Smile digitalaffinen Kundinnen und Kunden Kfz- und Haushaltsver-sicherungen.

Im Geschäftsjahr 2024 betrugen die Prämieneinnahmen von Helvetia in Österreich EUR 646,6 Mio. (Leben-, Schaden-Unfall-Versicherung). Mehr Informationen zum Unternehmen unter: www.helvetia.com

Über Helvetia Baloise
Helvetia Baloise ist der größte Allbranchenversicherer der Schweiz und zählt zu den führenden Versicherungsgruppen Europas. Über 22.000 Mitarbeitende setzen sich täglich dafür ein, rund 13 Millionen Kundinnen und Kunden mit Versicherungs-, Vorsorge- und Finanzlösungen zu begleiten – von Privatpersonen und KMU bis hin zu internationalen Kundengruppen wie in den Bereichen Spezial- und Rückversicherung. Mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist Helvetia Baloise in insgesamt acht europäischen Märkten sowie in den globalen Specialty Markets aktiv und verbindet dabei starke Schweizer Wurzeln mit einer klaren internationalen Ausrichtung. Helvetia Baloise schafft Sicherheit und eröffnet Chancen, heute und in Zukunft: Durch profitables Wachstum und eine auf langfristige Stabilität ausgerichtete Geschäftstätigkeit ermöglichen wir individuelle Lösungen für Kundinnen und Kunden, sichern ein attraktives sowie verlässliches Investment für unsere Aktionärinnen und Aktionäre, fördern starke Partnerschaften und bieten unseren Mitarbeitenden attraktive Perspektiven. Die Aktie der Helvetia Baloise Holding AG (HBAN) wird an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange gehandelt.
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