Presseinformation vom 14.07.2026

Beim Auto hört der Spaß auf: 8 von 10 Österreicher:innen haben klare Regeln für ihr Fahrzeug

Helvetia Studie: Österreich und das Auto Diese Grafik wurde mithilfe von KI generiert / © Helvetia Österreich

Das Auto ist laut aktueller Helvetia-Studie mehr als nur ein Fortbewegungsmittel: Es ist ein Rückzugsort, Diskussionsraum und liegt den Österreicher:innen am Herzen.

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Eine aktuelle Marketagent-Umfrage im Auftrag von Helvetia Österreich zeigt: Das Auto ist mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Es ist auch Rückzugsort, Diskussionsraum und sogar Herzenssache. Entsprechend groß ist das Bedürfnis nach Sicherheit und klaren Regeln rund ums eigene Fahrzeug.

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Eine aktuelle Marketagent-Umfrage im Auftrag von Helvetia Österreich zeigt: Das Auto ist mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Es ist auch Rückzugsort, Diskussionsraum und sogar Herzenssache. Entsprechend groß ist das Bedürfnis nach Sicherheit und klaren Regeln rund ums eigene Fahrzeug.
  • 69 % der Österreicher:innen sind stolz auf ihr Fahrzeug.
  • 92 % bezeichnen sich selbst als sichere Autofahrer:innen.
  • Mehr als die Hälfte (57 %) ist überzeugt, besser Auto zu fahren als die eigene Partnerin oder der eigene Partner.
  • 8 von 10 mögen es nicht, wenn andere ihr Auto schlecht behandeln.
  • 28 % nutzen das Auto bewusst, um kurz allein zu sein oder Ruhe zu haben.
  • Jede:r Zweite (49 %) möchte nicht, dass andere Personen mit dem eigenen Auto fahren.
  • 9 von 10 Österreicher:innen (93 %) legen im Auto immer den Sicherheitsgurt an, gleichzeitig fahren 22 % im Sommer gelegentlich mit Flip-Flops oder barfuß.
Wien, 14. Juli 2026 – Ob beim Einkaufen, auf dem Weg in die Arbeit oder in den großen Sommerurlaub – hinter dem Steuer verbringen die Österreicher:innen viel Zeit. Laut der aktuellen Helvetia-Studie sind 69 Prozent stolz auf ihr Fahrzeug und sehen darin weit mehr als nur ein Fortbewegungsmittel.

»Die Ergebnisse unserer aktuellen Studie zeigen, wie emotional Österreicher:innen mit ihrem Auto verbunden sind. Für viele ist es ein Statussymbol, Alltagsbegleiter und ein persönlicher Raum, in dem auch gelegentlich die Emotionen hochkochen, wenn unterschiedliche Ansichten aufeinandertreffen«, fasst Werner Panhauser, Vorstand Vertrieb und Marketing von Helvetia Österreich, die Ergebnisse zusammen.

Eigenes Fahrkönnen wird höher eingeschätzt als jenes der Partner:innen
Das Selbstvertrauen der Österreicher:innen ist beim Autofahren groß: 92 Prozent der befragten Autofahrer:innen bezeichnen sich selbst als sichere Lenker:innen. Außerdem ist mehr als die Hälfte (57 %) überzeugt, besser zu fahren als die eigene Partnerin oder der eigene Partner.

Diese intensive Beziehung zu den eigenen vier Rädern zeigt sich auch darin, wie sensibel die Österreicher:innen auf den Umgang anderer damit reagieren: 80 Prozent mögen es gar nicht, wenn Türen zu fest zugeschlagen werden, jemand mit schmutzigen Schuhen ins Auto einsteigt oder Müll liegen bleibt. Rund die Hälfte (48 %) kann es nicht leiden, wenn im Auto gegessen oder getrunken wird.

Ort der Ruhe und Zweisamkeit
28 Prozent der Befragten nutzen das Auto bewusst als Rückzugsort. Der geschlossene Raum scheint dabei eine besondere Wirkung zu haben. Abgeschirmt vom Alltag fällt es leichter, Dinge anzusprechen, die sonst ungesagt bleiben. 64 Prozent haben im Auto schon einmal ein ernstes Gespräch geführt, einen Konflikt ausgetragen oder – ganz klassisch – Kritik am Fahrstil lenkenden Person geübt. Doch das Auto bietet nicht nur Raum für Auseinandersetzungen, sondern auch für Zweisamkeit: So gibt die Hälfte der Befragten an, das Auto als Ort für Intimität zu nutzen – bei den Millennials sind es sogar 60 Prozent, gefolgt von der Generation X (53 %), den Babyboomern (47 %) und zum Schluss die Jüngsten (42 % bei Generation Z).

Dass das Auto für die Österreicher:innen mehr als ein Fortbewegungsmittel ist, zeigt sich auch bei der Bereitschaft es zu teilen: Das halbe Land (49 %) möchte nicht, dass andere Personen mit ihrem Auto fahren. Kein Wunder, immerhin stimmen 40 Prozent der Befragten zu, dass ihr Auto ihre Persönlichkeit widerspiegelt.

Sicherheit geht vor: 9 von 10 gurten sich an
Beim Thema Sicherheit und Vertrauen zeigt sich generell ein starkes Grundbewusstsein, aber auch ein deutliches Generationengefälle. 93 Prozent legen im Auto immer den Sicherheitsgurt an, bei den Babyboomern sind es nahezu alle (98 %), bei der Gen Z hingegen nur 82 Prozent. Das oft gehörte Vorurteil, dass Singles weniger sicherheitsbewusst unterwegs sind als Familien, bestätigen diese Ergebnisse nicht. So fahren 96 Prozent der Ein-Personen-Haushalte angegurtet und liegen damit über Paarhaushalten mit Kindern, die auf 90 Prozent kommen.

Ähnliches gilt beim Schuhwerk: 22 Prozent fahren im Sommer gelegentlich mit Flip-Flops oder barfuß. Bei der Gen Z ist es mit 38 Prozent mehr als ein Drittel, bei den Babyboomern nur 5 Prozent, Personen ohne Kinder 14 Prozent und Personen mit Kindern 30 Prozent.

»Das ist nicht automatisch verboten, kann im Schadenfall aber relevant werden, wenn ungeeignetes Schuhwerk nachweislich zum Unfall beigetragen hat. Sicherheit beginnt daher oft schon vor dem Losfahren – auch bei der Wahl der Schuhe«, gibt Werner Panhauser zu Bedenken. »Wem sein Auto wirklich am Herzen liegt, der sorgt auch dafür, dass die Fahrt sicher beginnt. Denn klare Regeln gelten nicht nur für andere, sondern auch für einen selbst.«

Zur Studie:
Im Auftrag von Helvetia befragte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent im Mai 2026 insgesamt 1.000 Personen österreichweit im Alter zwischen 14 und 75 Jahren. Darunter befanden sich 859 Autofahrer:innen sowie 923 Beifahrer:innen, die zumindest gelegentlich unterwegs sind. Die Erhebung ist repräsentativ für die österreichische Bevölkerung.
Über Helvetia Österreich
Helvetia ist ein modernes Versicherungsunternehmen mit Schweizer Wurzeln und bietet alle Sparten des Leben- und des Schaden-Unfallgeschäftes. Die mehr als 950 Mitarbeitenden ermöglichen es ihren knapp 630.000 Kundinnen und Kunden, Chancen wahrzunehmen und Risiken einzugehen. Als vielfach ausgezeichnete Arbeitgeberin setzt Helvetia auf ein starkes #TeamHelvetia.

Dabei verfolgt Helvetia den Ansatz, gesamtgesellschaftliche Entwicklungen mit Berücksichtigung von ESG-Aspekten als Chance für nachhaltigen Erfolg zu sehen. Im Zuge der Schutzwald-Initiative wurden über 165.000 Jungbäume für einen klimafitten Wald gepflanzt. 2025 wird erstmals ein Biodiversitätsprojekt mit den Österreichischen Bundesforsten realisiert. Als Kooperationspartnerin von Re-Use Austria versichert Helvetia seit 2021 österreichische Repair Cafés sowie deren ehrenamtliche Reparateur:innen. Die Stiftung »IDEA helvetia« unterstützt Vereine in der Realisierung von Projekten mit Fokus Mensch, Natur und Umwelt.

Mit der Onlineversicherung »Smile« bietet Helvetia ein 100 Prozent digitales Versicherungserlebnis. Als komplementäres Geschäftsmodell bietet Smile digitalaffinen Kundinnen und Kunden Kfz- und Haushaltsversicherungen. Im Geschäftsjahr 2025 betrugen die Prämieneinnahmen von Helvetia in Österreich EUR 698,2 Mio. (Leben- und Schaden-Unfall-Versicherung). Mehr Informationen zum Unternehmen unter: www.helvetia.com

Über Helvetia Baloise
Helvetia Baloise ist der größte Allbranchenversicherer der Schweiz und zählt zu den führenden Versicherungsgruppen Europas. Rund 22.000 Mitarbeitende setzen sich täglich dafür ein, knapp 13 Millionen Kundinnen und Kunden mit Versicherungs-, Vorsorge- und Finanzlösungen zu begleiten – von Privatpersonen und KMU bis hin zu internationalen Kundengruppen wie in den Bereichen Spezial- und Rückversicherung. Mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist Helvetia Baloise in insgesamt acht europäischen Märkten sowie in den globalen Specialty Markets aktiv und verbindet dabei starke Schweizer Wurzeln mit einer klaren internationalen Ausrichtung. Helvetia Baloise schafft Sicherheit und eröffnet Chancen, heute und in Zukunft: Durch profitables Wachstum und eine auf langfristige Stabilität ausgerichtete Geschäftstätigkeit ermöglichen wir individuelle Lösungen für Kundinnen und Kunden, sichern ein attraktives sowie verlässliches Investment für unsere Aktionärinnen und Aktionäre, fördern starke Partnerschaften und bieten unseren Mitarbeitenden attraktive Perspektiven. Die Aktie der Helvetia Baloise Holding AG (HBAN) wird an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange gehandelt.
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