Presseinformation vom 08.09.2026

Mastercard-Studie zeigt: Bis 2030 wird jede zehnte Person KI-Agenten zum Einkaufen und Bezahlen nutzen

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  • Zukunftsforscher:innen gehen laut einem neuen Mastercard-Report davon aus, dass bis 2030 mehr als jeder zehnte Mensch regelmäßig KI-Agenten für online Einkäufe und Zahlungen einsetzen wird.
  • Vier international anerkannte Zukunftsforscher aus Europa, USA und Asien skizzieren, wie sich der Handel bis Ende des Jahrzehnts verändern könnte.
  • Eine begleitende Mastercard-Umfrage unter 26.000 Eltern und Jugendlichen belegt: Teenager verlassen sich beim Einkaufen bereits doppelt so häufig auf KI wie ihre Eltern, dabei vertrauen sie deren Empfehlungen teilweise mehr als jenen von Freunden oder der eigenen Familie.

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  • Zukunftsforscher:innen gehen laut einem neuen Mastercard-Report davon aus, dass bis 2030 mehr als jeder zehnte Mensch regelmäßig KI-Agenten für online Einkäufe und Zahlungen einsetzen wird.
  • Vier international anerkannte Zukunftsforscher aus Europa, USA und Asien skizzieren, wie sich der Handel bis Ende des Jahrzehnts verändern könnte.
  • Eine begleitende Mastercard-Umfrage unter 26.000 Eltern und Jugendlichen belegt: Teenager verlassen sich beim Einkaufen bereits doppelt so häufig auf KI wie ihre Eltern, dabei vertrauen sie deren Empfehlungen teilweise mehr als jenen von Freunden oder der eigenen Familie.

Wien, 8. September 2026 – Wie Menschen in Zukunft einkaufen, wird sich grundlegend verändern: Laut dem neuen Mastercard-Report A Short History of the Future of Shopping and Payments wird bis 2030 mehr als jede:r zehnte Online-Shopper:in regelmäßig einen KI-Agenten damit beauftragen, der Einkäufe eigenständig übernimmt. Für den Report hat Mastercard vier weltweit renommierte Zukunftsforscher:innen aus den USA, Europa und Asien befragt, wie der Alltag in den kommenden Jahren aussehen könnte.

Wenn Maschinen für uns einkaufen

Die Expert:innen beschreiben Szenarien, in denen KI-Systeme eigenständig Preise verhandeln, Smartwatches oder Ringe Rückmeldungen zur Produktqualität nach dem Kauf liefern und physische KI-Agenten künftig sogar selbst in Geschäften einkaufen. Besonders wiederkehrende, risikoarme Käufe, etwa Lebensmittel, Medikamente oder Abonnements, dürften als erstes an solche Agenten übergeben werden.

„Mastercard schafft seit sechzig Jahren die Grundlage dafür, dass Menschen unkompliziert und sicher bezahlen können. Diese Aufgabe bleibt auch bestehen, während sich der Handel so grundlegend verändert wie seit der Erfindung des Geldes nicht mehr", sagt Michael Brönner, Country Manager Mastercard Österreich. „Künstliche Intelligenz unterstützt heute schon viele Kaufentscheidungen. In Zukunft wird sie diese zunehmend auch selbst umsetzen. Lösungen wie Agent Pay legen den Grundstein dafür, dass Maschinen im Auftrag von Menschen sicher Transaktionen durchführen können. Unser Report soll Konsument:innen wie Unternehmen dazu anregen, sich schon jetzt mit konkreten Schritten auf diese Entwicklung vorzubereiten."

Magnus Lindkvist, einer der Zukunftsforscher des Reports, bringt es auf den Punkt: „Einkaufen und Shoppen werden bis 2030 zwei unterschiedliche Dinge sein. Den Einkauf im klassischen Sinn übernehmen KI-Agenten. Shopping bleibt das, was wir aus Freude, Neugier oder zur Inspiration selbst tun."

Vertrauen in KI: Ein Generationenthema

Was der Report für die Zukunft skizziert, zeigt sich in aktuellen Mastercard-Daten bereits im Ansatz. Für eine begleitende Studie wurden 26.000 Eltern und Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren in 13 Ländern befragt. Das Ergebnis: Jugendliche nutzen KI bei Kaufentscheidungen bereits doppelt so oft wie ihre Eltern.

62 % der befragten jungen Menschen sind überzeugt, dass KI die Art, wie ihre Generation künftig einkauft, deutlich verändern wird.

Weitere zentrale Ergebnisse der Umfrage:

  1. 27 % der Jugendlichen würden voraussichtlich einen vollständig autonomen KI-Shopping-Assistenten nutzen, der basierend auf selbst definierten Regeln Produkte auswählt und Käufe abschließt, bei den Eltern sind es nur 16 %.
  2. Jugendliche recherchieren doppelt so häufig wie ihre Eltern wöchentlich mit KI nach dem besten Preis (18 % vs. 10 %).
  3. Fast ein Drittel der Jugendlichen (31 %) vertraut einer KI-Produktempfehlung mehr als der eines Freundes; 23 % vertrauen KI sogar mehr als dem Rat ihrer Eltern.
  4. 67 % der Eltern glauben, dass KI-gestütztes Einkaufen die Generation ihrer Kinder prägen wird, nur 5 % sehen das für ihre eigene Generation so.
  5. Der Trend zieht sich auch innerhalb der Elterngeneration durch: 18- bis 34-Jährige nutzen wöchentlich häufiger KI zur Produktrecherche als über 55-Jährige (14 % vs. 10 %).

Neue Anforderungen an den Handel

Für Händler:innen entsteht mit dem KI-Agenten eine völlig neue Art von Kundschaft: eine, die in Sekundenschnelle Produktdaten auswertet, Angaben überprüft und Bewertungen abgleicht, bevor eine Kaufentscheidung fällt. Die Zukunftsforscher:innen sind sich einig, dass Unternehmen ihre Loyalitätsprogramme, Kundenbeziehungen und digitalen Angebote entsprechend anpassen müssen, etwa indem Produktinformationen und Zertifizierungen so gestaltet werden, dass sie auch von Maschinen zuverlässig gelesen und geprüft werden können.

Vertrauen als neue Währung

Für den Erfolg von Agentic Commerce spielt Vertrauen die entscheidende Rolle. Menschen vertrauen Technologie künftig nicht mehr nur als Entscheidungshilfe, sondern überlassen ihr die Entscheidung selbst. Händler:innen und Finanzdienstleister:innen müssen sich dieses Vertrauen erst erarbeiten: Durch klare Regeln für Identität, Zustimmung, Autorisierung und Haftung. Bis 2030 dürften mindestens drei G20-Staaten offizielle Richtlinien zur Registrierung und Kontrolle von KI-Agenten einführen. Die Absicht der Kund:innen, einen Kauf per Agent tätigen zu lassen, wird dabei künftig ebenso wichtig wie die Zahlung selbst, da sie bereits vor Abschluss des Kaufs nachvollziehbar dokumentiert werden muss.

Erste Schritte in Richtung Agentic Commerce in Österreich

Ein konkretes Beispiel aus Österreich zeigt, wie schnell sich diese Entwicklung vollzieht: Im Mai 2026 setzte Mastercard gemeinsam mit Erste Bank Oesterreich, UniCredit Bank Austria und Raiffeisen Bank International die erste agentische Transaktion des Landes um. Dabei buchte ein KI-Agent des Entwicklungspartners PayOS eigenständig ein Event über Priceless.com – von der Terminsuche bis zur finalen Zahlung. Ermöglicht wurde dies durch Mastercard Agent Pay, das mit starker Authentifizierung über Mastercard Payment Passkeys und vollständiger Nachvollziehbarkeit für Sicherheit und Kontrolle sorgt.

Link zum Report: https://www.mastercard.com/global/en/news-and-trends/stories/2026/future-of-shopping-and-payments.html

Methodik

Mastercard beauftragte seinen Forschungspartner Opinium mit einer Studie, um Einstellungen zu und Nutzung von KI-Assistenten beim Einkaufen und Bezahlen unter Eltern und deren Teenager-Kindern zu untersuchen. Die Feldarbeit fand im Juni und Juli 2026 statt. Die Umfrage befragte 13.000 Eltern-Teenager-Paare (13–18 Jahre; insgesamt 26.000 Befragte) in 13 Märkten: Bulgarien, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Israel, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Rumänien, Schweden, Spanien und dem Vereinigten Königreich.

Über Mastercard
Mastercard fördert wirtschaftliches Wachstum und stärkt Menschen in über 200 Ländern und Regionen weltweit. Gemeinsam mit unseren Kunden schaffen wir eine nachhaltige Wirtschaft, in der alle Menschen erfolgreich sein können. Wir unterstützen eine breite Auswahl digitaler Zahlungsmöglichkeiten und gestalten Transaktionen sicher, einfach, smart und zugänglich. Unsere Technologien und Innovationen, Partnerschaften und Netzwerke verbinden sich zu einem einzigartigen Angebot an Produkten und Dienstleistungen, die Menschen, Unternehmen und Regierungen dabei helfen, ihr Potenzial zu entfalten.
www.mastercard.com

 

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