Presseinformation vom 08.06.2026

Offener Brief an österreichische EU-Abgeordnete zur Abstimmung über Neue Gentechnik

Transparenz und freie Wahl beim Lebensmittelkauf sicherstellen, aktuellen Gesetzesentwurf ablehnen

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Die Bewegung Enkeltaugliches Österreich (ETÖ) richtet sich im Vorfeld der Abstimmung über den Gesetzesvorschlag zur Deregulierung Neuer Gentechnik (NGT) am 17. Juni mit einem offenen Brief an die österreichischen Abgeordneten im Europäischen Parlament.

ETÖ fordert gemeinsam mit Unternehmen aus Landwirtschaft, Verarbeitung und Handel die Abgeordneten darin auf, dem aktuellen Gesetzesvorschlag im Europäischen Parlament nicht zuzustimmen sowie Abänderungsanträge zu unterstützen, die zentrale Schutzmechanismen wie verpflichtende Kennzeichnung, Rückverfolgbarkeit, unabhängige Risikoprüfungen sowie ein Verbot von Patenten auf NGT-Pflanzen sicherstellen.

„Wer Lebensmittel kauft, hat ein Recht darauf zu wissen, wie diese erzeugt wurden. Es wäre ein schwerer Einschnitt in das Recht von Konsument:innen, wenn neue gentechnische Verfahren mangels Kennzeichnung im Alltag unsichtbar werden und dadurch die Möglichkeit zur eigenständigen Kaufentscheidung verloren geht. Das gilt es zu verhindern“, erklärt Andreas Achleitner, Obmann von ETÖ.

„Gerade Österreich als Vorreiter bei biologischer und gentechnikfreier Landwirtschaft trägt eine große Verantwortung für die Sicherstellung eines transparenten, nachhaltigen und selbstbestimmten europäischen Ernährungssystems. Wir appellieren daher an die österreichischen EU-Abgeordneten, bewährte Grundprinzipien des europäischen Lebensmittelrechts nicht aufzuweichen“, betont Markus Leithner, Strategische Leitung bei ETÖ.

Der vollständige offene Brief ist hier abrufbar.


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Wien/Sprögnitz (OTS) -  Die Bewegung Enkeltaugliches Österreich (ETÖ) richtet sich im Vorfeld der Abstimmung über den Gesetzesvorschlag zur Deregulierung Neuer Gentechnik (NGT) am 17. Juni mit einem offenen Brief an die österreichischen Abgeordneten im Europäischen Parlament.

ETÖ fordert gemeinsam mit Unternehmen aus Landwirtschaft, Verarbeitung und Handel die Abgeordneten darin auf, dem aktuellen Gesetzesvorschlag im Europäischen Parlament nicht zuzustimmen sowie Abänderungsanträge zu unterstützen, die zentrale Schutzmechanismen wie verpflichtende Kennzeichnung, Rückverfolgbarkeit, unabhängige Risikoprüfungen sowie ein Verbot von Patenten auf NGT-Pflanzen sicherstellen.

„Wer Lebensmittel kauft, hat ein Recht darauf zu wissen, wie diese erzeugt wurden. Es wäre ein schwerer Einschnitt in das Recht von Konsument:innen, wenn neue gentechnische Verfahren mangels Kennzeichnung im Alltag unsichtbar werden und dadurch die Möglichkeit zur eigenständigen Kaufentscheidung verloren geht. Das gilt es zu verhindern“, erklärt Andreas Achleitner, Obmann von ETÖ.

„Gerade Österreich als Vorreiter bei biologischer und gentechnikfreier Landwirtschaft trägt eine große Verantwortung für die Sicherstellung eines transparenten, nachhaltigen und selbstbestimmten europäischen Ernährungssystems. Wir appellieren daher an die österreichischen EU-Abgeordneten, bewährte Grundprinzipien des europäischen Lebensmittelrechts nicht aufzuweichen“, betont Markus Leithner, Strategische Leitung bei ETÖ.

Der vollständige offene Brief ist hier abrufbar.

Über die Bewegung Enkeltaugliches Österreich
Enkeltaugliches Österreich ist eine Bewegung des 2019 gegründeten Vereins "Verein für eine enkeltaugliche Umwelt". Die Bewegung besteht aus Bio- und Wald Bäuerinnen und Bio-Bauern, renommierten Forscher:innen, nachhaltigen Unternehmen, naturnahen Organisationen und motivierten Privatpersonen, die eigenverantwortlich und unabhängig für eine enkeltaugliche Umwelt eintreten. Ziel ist, die Österreichische Landwirtschaft, Wälder, Landschaft und Wirtschaft enkeltauglich zu machen. Es geht darum, nachhaltige Akteur:innen und engagierte Menschen österreichweit zu vernetzen, einen konkreten Maßnahmenplan weiterzuentwickeln, diesen auch selbst umzusetzen und nicht zuletzt, durch eine gemeinsame Kommunikation, für eine breite Bewusstseinsbildung zu sorgen.

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Kathrin Pauser

Mag. Kathrin Pauser
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