Presseinformation vom 27.05.2026

Europäische Reisetrends 2026: Europa bleibt globaler Anker für Kultur-, Kulinarik- und Reiseerlebnistourismus

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  • Europa dominiert das globale Reiseranking: Sechs der zehn gefragtesten Reiseziele weltweit sind europäisch, Paris wächst dabei am stärksten.
  • Züge liegen im Trend: Die Reiseausgaben für Bahnfahrten stiegen zwischen 2022 und 2025 spürbar. Luxus-Bahnreisen machen bereits rund 20 % der globalen Bahnreiseausgaben aus.
  • Bewusster reisen: Europäer:innen setzen zunehmend auf das richtige Preis-Leistungs-Verhältnis, den richtigen Zeitpunkt und vor allem auf unvergessliche Erlebnisse.

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  • Europa dominiert das globale Reiseranking: Sechs der zehn gefragtesten Reiseziele weltweit sind europäisch, Paris wächst dabei am stärksten.
  • Züge liegen im Trend: Die Reiseausgaben für Bahnfahrten stiegen zwischen 2022 und 2025 spürbar. Luxus-Bahnreisen machen bereits rund 20 % der globalen Bahnreiseausgaben aus.
  • Bewusster reisen: Europäer:innen setzen zunehmend auf das richtige Preis-Leistungs-Verhältnis, den richtigen Zeitpunkt und vor allem auf unvergessliche Erlebnisse.

Wien, 27.05.2026 - Wohin reisen die Menschen im Jahr 2026, und warum? Das Mastercard Economics Institute (MEI) hat anlässlich seines jährlichen Travel Trends Reports Millionen anonymisierter Transaktionsdaten ausgewertet und gibt damit einen einzigartigen Einblick in das globale Reiseverhalten. Das Ergebnis: Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Spannungen wird weiterhin gereist. Aber bewusster, selektiver und mit einem klaren Fokus auf echte Erlebnisse. Europa steht dabei besonders im Mittelpunkt: Als Hotspot für Kultur, Kulinarik und unvergessliche Reiseerfahrungen bleibt der Kontinent eine der beliebtesten Destinationen weltweit.

  • Europa bleibt globales Zentrum für kulturellen und erlebnisorientierten Tourismus. Die Nachfrage nach europäischen Reisezielen ist ungebrochen stark. Sechs der zehn gefragtesten Destinationen weltweit liegen in Europa. Allen voran Paris, das in diesem Sommer das stärkste Wachstum aller internationalen Reiseziele verzeichnet und seinen Ruf als Traumziel schlechthin einmal mehr unter Beweis stellt. Aber auch Amsterdam und Brüssel sind stark gefragt, und Städte wie Barcelona, Madrid und Frankfurt zählen zu den großen Gewinnern der Reisesaison 2026.
  • Wer reist wohin – und warum? Ein Blick auf die Ausgaben verrät, was Reisende in Europa wirklich bewegt. Schweizer Besucher:innen zieht es nach Paris, allem in die Geschäfte: Shopping steht klar im Mittelpunkt. Brit:innen und Niederländer:innen hingegen lassen es sich kulinarisch gut gehen und priorisieren Restaurants und Essensabenteuer. Deutsche Reisende greifen eher im Supermarkt zu. Und in Spanien? Da wird gefeiert: Britische Tourist:innen geben in Bars satte 32 % mehr aus als der internationale Durchschnitt und das Nachtleben gehört für sie fest zum Urlaub dazu.
  • Erschwinglichkeit bleibt ein entscheidender Faktor im Reiseverhalten. Steigende Energie- und Kraftstoffpreise verteuern Transport und Unterkunft und beeinflussen die Wahl des Reiseziels und die Reisehäufigkeit. Das führt zu einem bewussteren, selektiveren Reiseverhalten, die Gesamtnachfrage bleibt jedoch stabil. Der anhaltende Wunsch nach bedeutsamen Erlebnissen stützen die Reiselust. Auch Europäer:innen setzen weiterhin auf Reisen mit einem klaren Blick auf Preis-Leistungs-Verhältnis, den richtigen Zeitpunkt und Qualität.
  • Bahnreisen gewinnen in ganz Europa an Bedeutung. Zwischen 2022 und 2025 sind die Reiseausgaben für Bahnfahrten spürbar gestiegen, was auf einen wachsenden Trend hin zu entschleunigten, erlebnisorientierten Reiseformen hindeutet. Europa profitiert dabei auch von politischem Rückenwind: Die EU-Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität setzt sich das Ziel, den Hochgeschwindigkeitsbahnverkehr bis 2030 zu verdoppeln und macht Bahnreisen damit zur immer attraktiveren, emissionsarmen Alternative. Gleichzeitig boomt das Luxussegment: Rund 20 % der weltweiten Bahnreiseausgaben entfallen bereits auf Luxus-Zugerlebnisse. Besonders gefragt sind diese bei Reisenden aus Italien, Spanien und dem Vereinigten Königreich – wobei italienische Reisende mit über 50 % ihres gesamten Bahnbudgets den größten Anteil in die Luxuskategorie investieren.

Michael Brönner, Country Manager Mastercard Österreich, erklärt: „Trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Situation bleibt die Nachfrage nach Reisen weltweit hoch und Europa spielt dabei eine zentrale Rolle. Sechs der zehn beliebtesten Reiseziele weltweit befinden sich auf unserem Kontinent, und Österreich ist Teil dieser starken europäischen Reiselandschaft. Die Daten zeigen einen klaren Wandel: Reisende setzen auf bewusstes, selektiveres Reisen mit einem starken Fokus auf Qualität, Preis-Leitungs-Verhältnis und unvergesslichen Erlebnissen."

Über das Mastercard Economics Institute

Das Mastercard Economics Institute liefert mithilfe fortschrittlicher Analysen und der proprietären Datenbestände von Mastercard Einblicke in globale und lokale Wirtschaftstrends. Das 2020 gegründete MEI unterstützt Unternehmen, Regierungen und politische Entscheidungsträger mit wirtschaftlichen Monitoring-Diensten und zeitnahen Analysen zu Wirtschaftsthemen wie Konsumausgaben, Einzelhandels- und Reisetrends sowie anderen lokalen und globalen Wirtschaftsindikatoren. Durch seine Thought-Leadership-Reihe und die spezialisierten Produktangebote von Mastercard bietet MEI wertvolle Perspektiven zur Unterstützung der Entscheidungsfindung und zur Förderung nachhaltigen Wachstums weltweit.

Über Mastercard
Mastercard fördert wirtschaftliches Wachstum und stärkt Menschen in über 200 Ländern und Regionen weltweit. Gemeinsam mit unseren Kunden schaffen wir eine nachhaltige Wirtschaft, in der alle Menschen erfolgreich sein können. Wir unterstützen eine breite Auswahl digitaler Zahlungsmöglichkeiten und gestalten Transaktionen sicher, einfach, smart und zugänglich. Unsere Technologien und Innovationen, Partnerschaften und Netzwerke verbinden sich zu einem einzigartigen Angebot an Produkten und Dienstleistungen, die Menschen, Unternehmen und Regierungen dabei helfen, ihr Potenzial zu entfalten.
www.mastercard.com

 

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Bahnreisen gewinnen laut Daten des Mastercard Economic Institute in ganz Europa an Bedeutung.
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Michael Brönner, Country Manager Mastercard Austria
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Florentina Perschy
Florentina Perschy
Business Director, Ketchum GmbH
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