Presseinformation vom 25.03.2026

PPWR-Umsetzung: Rechtliche Grauzonen verzögern notwendige Umstellungen

Zu dieser Presseinformation gibt es: 1 Bild

Kurztext 409 ZeichenPlaintext

  • Dringender Handlungsbedarf: Konformitätserklärung ab 12.8.2026 verpflichtend
  • Verpflichtungen unklar: Begrifflichkeiten nicht klar abgegrenzt
  • Drei Schritte zur PPWR-Umsetzung: Datenbasis schaffen, Recyclingfähigkeit analysieren, Verpackungslösungen testen
  • Interzero: Maßgeschneiderte Lösungen von Beratung bis Verpackungsentwicklung

Pressetext 3764 ZeichenPlaintext

  • Dringender Handlungsbedarf: Konformitätserklärung ab 12.8.2026 verpflichtend
  • Verpflichtungen unklar: Begrifflichkeiten nicht klar abgegrenzt
  • Drei Schritte zur PPWR-Umsetzung: Datenbasis schaffen, Recyclingfähigkeit analysieren, Verpackungslösungen testen
  • Interzero: Maßgeschneiderte Lösungen von Beratung bis Verpackungsentwicklung
Wien, 25. März 2026 – Durch die scheinbar lange Vorlaufzeit für die vollständige Umsetzung der Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) bis 2030, ist vielen Unternehmen in Österreich nicht bewusst, wie dringlich einzelne Aspekte daraus sind. So ist beispielsweise eine Konformitätserklärung bereits ab 12.8.2026 zwingend notwendig. Diese bestätigt, dass Verpackungen den aktuell gültigen Richtlinien entsprechen. Ohne Konformitätserklärung riskieren Unternehmen Artikel-Auslistungen und hohe Strafen.

Rechtliche Grauzonen als größte Herausforderung für Unternehmen
Wer die PPWR darüber hinaus schon jetzt umfassend umsetzen möchte, sieht sich mit rechtlichen Grauzonen konfrontiert. „Es fehlt vor allem eine klare Abgrenzung von Begrifflichkeiten: Wer ist Hersteller, wer Erzeuger, wer Händler? Mit jedem dieser Begriffe gehen bestimmte Verpflichtungen aus der PPWR einher. Aufgrund der fehlenden Klarheit lassen sich viele Fragen insbesondere bei komplexen Lieferketten nicht hundertprozentig beantworten“, erläutert Thomas Glatz, Managing Director bei Interzero Österreich.

Zudem ist noch nicht restlos geklärt, was künftig als Verpackung zählt und was nicht. „Derzeit ist beispielsweise noch unklar, wie Kaffeekapseln eingestuft und entpflichtet werden. Das macht die Planung schwierig und verzögert möglicherweise notwendige Umstellungen bei Unternehmen, aber auch bei Anbietern von Sammel- und Verwertungssystemen. Eine rasche Klarstellung dieser Punkte wäre für die gesamte Wirtschaft hilfreich“, so Glatz.

Drei Schritte für fristgerechte Umsetzung der PPWR
Auch wenn noch nicht alle rechtlichen Fragen vollständig geklärt sind, ist es für betroffene Unternehmen entscheidend, schon jetzt zu handeln, um für die Neugestaltung von Prozessen, die Umrüstung von Anlagen oder die Entwicklung konformer Verpackungen gewappnet zu sein.

Thomas Glatz von Interzero empfiehlt, in drei Schritten vorzugehen: „Erstens, Transparenz schaffen und eine klare Datenbasis über die verwendeten Verpackungen aufbauen. Zweitens, das Verpackungsportfolio auf Recyclingfähigkeit hin analysieren und problematische Materialkombinationen identifizieren. Drittens, frühzeitig neue Verpackungslösungen testen, um Innovationen mit der Markenstrategie und Kostenoptimierung zu verbinden.“

Maßgeschneiderte Lösungen von Beratung bis Verpackungsentwicklung
Als Europas führender Anbieter von Kreislaufwirtschaftslösungen unterstützt Interzero Unternehmen mit vielfältigen Dienstleistungen, um den Anforderungen der PPWR gerecht zu werden. Diese umfassen strategische PPWR-Beratung genauso wie konkrete, maßgeschneiderte Lösungen. „Check for Recycling“ ist ein digitales Tool, mit dem bestehende Verpackungen auf ihre Recyclingfähigkeit geprüft und automatisierte Konformitätserklärungen erstellt werden können. Mit „Made4Circle“ begleitet Interzero Unternehmen durch den gesamten Prozess – von der im Labor analysierten Recyclingfähigkeit der Verpackung über direkte Handlungsempfehlungen hinsichtlich Designs und Materialwahl bis hin zum Einsatz des im hauseigenen Kompetenzzentrum für Recyclingkunststoffe entwickelten Rezyklats. „Bei Interzero bekommen Unternehmen also alles, was rund um die PPWR notwendig ist, aus einer Hand“, so Glatz.

Das Whitepaper „Verpackung und Nachhaltigkeit“ von Interzero ordnet die Anforderungen aus der PPWR ein und zeigt mögliche Lösungen auf: zum Download.

Über Interzero:
Interzero ist einer der führenden Dienstleister rund um die Schließung von Produkt-, Material- und Logistikkreisläufen sowie Innovationsführer im Kunststoffrecycling mit der größten Sortierkapazität Europas. Unter dem Leitgedanken „zero waste solutions“ unterstützt das Unternehmen über 80.000 Kunden europaweit beim verantwortungsbewussten Umgang mit Wertstoffen und hilft ihnen so, ihre eigene Nachhaltigkeitsleistung zu verbessern und Primärressourcen zu schonen.

Mit rund 2.000 Mitarbeitenden erzielt das Unternehmen einen Umsatz von annähernd einer Milliarde Euro. Durch die Recyclingaktivitäten von Interzero konnten laut Fraunhofer UMSICHT allein im Jahr 2024 1,04 Millionen Tonnen Treibhausgase und 8,09 Millionen Tonnen Primärrohstoffe gegenüber der Primärproduktion eingespart werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.interzero.at.

 

Alle Inhalte dieser Presseinformation als .zip: Sofort downloaden In die Lightbox legen

Bilder (1)

Thomas Glatz, Managing Director bei Interzero Österreich
3 189 x 2 126 Richard Tanzer

Kontakt

Interzero
Pressestelle:
Ketchum GmbH
Sebastian Bauer
1030 Wien, Guglgasse 7-9
Tel.: +43 664 808 69 107