Presseinformation vom 28.06.2023

Velux Studie: Nur knapp 10 Prozent der Österreicher:innen planen in Zukunft ein eigenes Haus zu bauen

Kosten, Klima & Co.: Ist der Traum vom Einfamilienhaus in Österreich geplatzt?

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  • Der Traum: 65 % der Österreicher:innen haben Wunsch nach Einfamilienhaus
  • Die Realität: Nur knapp 10 % planen tatsächlich in Zukunft selbst ein Haus zu bauen oder zu kaufen
  • Größte Hindernisse beim Hausbau: Allen voran fehlende finanzielle Mittel (48 %), hohe laufende Bankzinsen für Kredite (48 %) sowie die allgemeine finanzielle Verpflichtung und Bindung (44 %)
  • Ökologische Aspekte weniger ausschlaggebend: Zwar sieht ein Viertel die Knappheit an Baugründen in Österreich als Hürde, hingegen nur 17 % die negativen Auswirkungen auf den Klima- und Bodenschutz
  • Kosten und Bodenversiegelung eindämmen: Sinnvolle Nachverdichtung durch Zubauten oder Dachgeschossausbau als nachhaltigere Alternative zum Neubau

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  • Der Traum: 65 % der Österreicher:innen haben Wunsch nach Einfamilienhaus
  • Die Realität: Nur knapp 10 % planen tatsächlich in Zukunft selbst ein Haus zu bauen oder zu kaufen
  • Größte Hindernisse beim Hausbau: Allen voran fehlende finanzielle Mittel (48 %), hohe laufende Bankzinsen für Kredite (48 %) sowie die allgemeine finanzielle Verpflichtung und Bindung (44 %)
  • Ökologische Aspekte weniger ausschlaggebend: Zwar sieht ein Viertel die Knappheit an Baugründen in Österreich als Hürde, hingegen nur 17 % die negativen Auswirkungen auf den Klima- und Bodenschutz
  • Kosten und Bodenversiegelung eindämmen: Sinnvolle Nachverdichtung durch Zubauten oder Dachgeschossausbau als nachhaltigere Alternative zum Neubau

Wolkersdorf, Juni 2023 –
Österreich ist seit jeher ein Land der Häuselbauer. Laut Statistik Austria wohnen derzeit 37 Prozent aller österreichischen Privathaushalte im Hauseigentum.1 Obwohl die Teuerung und Klimakrise omnipräsent sind, hat der Besitz eines Einfamilienhauses nach wie vor eine hohe Relevanz in der Bevölkerung – jedoch gehen Wunsch und Realität dazu aktuell weit auseinander. Das zeigen die Kernergebnisse der repräsentativen Velux Studie „Der Traum vom Einfamilienhaus“, bei der 1.005 Österreicher:innen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren im Mai 2023 befragt wurden.

Wunsch nach einem Einfamilienhaus ist groß
Für 65 Prozent der Österreicher:innen wäre es wichtig, jetzt oder in Zukunft ein eigenes Haus zu besitzen. Besonders die Gen Z, also die 14- bis 29-Jährigen, legt mit rund 71 Prozent viel Wert auf ein Einfamilienhaus. Generationsübergreifend sind die Gründe für den Wunsch nach einem Einfamilienhaus vielfältig: Knapp die Hälfte der Befragten (49 %) sieht darin den Vorteil, keine Miete mehr zahlen zu müssen. 4 von 10 Österreicher:innen sehen zudem den Immobilienbesitz als wichtiges Investment, oder möchten aufgrund ihrer Familien- bzw. Lebensplanung ein Haus besitzen (39 %). Aber auch die Erfüllung eines Lebenstraums (36 %) geht mit dem Hausbesitz einher. Der Wunsch nach einem Einfamilienhaus der Generation Z rührt mitunter daher, dass sie selbst in einem Haus aufgewachsen sind (38 %).

Wirtschaftliche Lage erschwert den Traum vom Einfamilienhaus stark
Zwar ist der Traum vom Einfamilienhaus in Österreich weiterhin sehr präsent, dennoch plant nur eine von zehn Personen in Zukunft selbst ein Haus zu bauen oder zu kaufen (jeweils 10 %). Die größten Hindernisse sind dabei vorwiegend finanzieller Natur: Allen voran sprechen fehlende finanzielle Mittel (48 %), hohe laufende Bankzinsen für Immokredite (48 %) sowie die allgemeine finanzielle Verpflichtung und Bindung (44 %) aus Sicht der Befragten gegen den Bau eines Einfamilienhauses. Zudem sieht ein Viertel die Knappheit an Baugründen in Österreich als großes Problem an. Die negativen Auswirkungen auf Klima- und Bodenschutz durch den Hausbau besorgen hingegen nur 17 Prozent der Befragten stark.

„Die Daten veranschaulichen, dass der Hausbau nach wie vor für einen Großteil der Österreicher:innen einen hohen Stellenwert hat. Der Traum vom Einfamilienhaus trifft aktuell aber vor allem auf eine erschwerte wirtschaftliche Realität. Damit sich Menschen in Zukunft trotzdem eine verbesserte Lebens- und Wohnsituation schaffen können, geht es auch darum, passende Alternativen zum Neubau aufzuzeigen. Auch in Hinblick auf die stark voranschreitende Bodenversiegelung in Österreich und den damit einhergehenden Boden- und Klimaschutz ist es dringend notwendig sich diesem Thema genauer zu widmen“, so Bernhard Hirschmüller, Geschäftsführer Velux Österreich.

Bodenversiegelung eindämmen: Nachhaltige Alternativen zum Neubau
Um günstigeren neuen Wohn- und Lebensraum zu schaffen und zugleich die weitere Bodenversiegelung in Österreich einzudämmen, gilt es, nachhaltigere und wirtschaftlich sinnvolle Alternativen zum Neubau in Betracht zu ziehen. Ein zentraler Schlüssel dazu ist, vorhandenen Gebäudebestand besser und effizienter zu nutzen: Sei es beispielsweise durch die Nachverdichtung von bestehenden Einfamilienhäusern durch Zubauten bzw. Gebäudeaufstockungen oder die Aktivierung von Leerständen mittels Dachgeschossausbauten, die zusätzlichen Wohnraum schaffen, ohne neuen Boden zu versiegeln und wirtschaftlich leistbarer sind.

Diese alternative Herangehensweise scheint zumindest in der jüngeren Generation bereits stärker verankert: So planen 8 Prozent der Gen Z (14- bis 29-Jährigen) in Zukunft ein bestehendes Haus mittels Zubau oder Dachgeschossausbau zu erweitern. Bei der Altersgruppe Millennials (30 bis 43 Jahre) ist dies jedoch aktuell bei nur 3 Prozent in Planung.

„Stimmige Konzepte der sinnvollen Nachverdichtung wie Zubauten oder der Dachgeschossausbau müssen in Österreich stärker in den Fokus rücken. Dadurch wird auch die Planung noch mehr an Bedeutung gewinnen. Individuelle Lösungen, angepasst an den Bestand, die Nutzung und die Wünsche der künftig Bewohnenden sind ausschlaggebend, um erschwinglichen Wohnraum zu schaffen, möglichst ohne weiteren Boden in Anspruch zu nehmen“, unterstreicht  Hirschmüller.

Über die Studie
Im Auftrag von Velux Österreich befragte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent im Mai 2023 insgesamt 1.005 Personen österreichweit im Alter zwischen 14 und 75 Jahren zu ihrem Einstellungsverhalten gegenüber dem Thema „Hausbauen und Immobilienbesitz“. Die Ausgangsstichprobe wurde gewichtet und ist repräsentativ für die österreichische Gesamtbevölkerung.

1Statistik Austria, Mirkozensus Wohnen 2022, Verfügbar unter https://www.statistik.at/fileadmin/user_upload/Wohnen-2022_barrierefrei.pdf

Über die VELUX Gruppe 

Seit mehr als 80 Jahren bringen VELUX Dachfenster weltweit Tageslicht und frische Luft in das Zuhause von Menschen und schaffen so bessere Lebensbedingungen. Unser Produktprogramm umfasst Dachfenster, Flachdachlösungen, dekorative Rollos und Sonnenschutzprodukte, Rollläden sowie Zubehör für den Fenstereinbau und Smart Home Lösungen. Diese Produkte tragen dazu bei, helle, gesunde und energieeffiziente Orte unter dem Dach zu schaffen, an denen Menschen leben, arbeiten, lernen und spielen. Wir arbeiten global – mit Vertriebs- und Produktionsstätten in 37 Ländern und rund 11.300 Mitarbeitern weltweit. Eigentümerin der VELUX Gruppe ist die VKR Holding A/S, eine Aktiengesellschaft, die im Besitz der Villum Foundation und Mitgliedern der Familie Kann Rasmussen ist. Im Jahr 2025 erzielte die VELUX Gruppe einen Gesamtumsatz von 2,97 Milliarden Euro und die VKR Holding einen Gesamtumsatz von 4,11 Milliarden Euro. In diesem Jahr spendeten die Villum Foundation und die VELUX FOUNDATION insgesamt 306 Millionen Euro für wohltätige Zwecke.   

Weitere Informationen über die VELUX Gruppe finden Sie unter velux.de 

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Bilder (5)

Der Traum: 65 % der Österreicher:innen haben Wunsch nach Einfamilien-haus
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Bernhard Hirschmüller, Geschäftsführer Velux Österreich
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Grafik: Die größten Hindernisse beim Hausbau
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Grafik: Deshalb möchten Österreicher:innen ein Einfamilienhaus
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Grafik: Ist der Traum vom Einfamilienhaus in Österreich geplatzt?
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Kontakt

VELUX
VELUX Nordeuropa
Maik Seete
Mail: maik.seete@velux.com
Tel.: +49 40 2853 04692

Ketchum Österreich
Jennifer Weiß
Mail: velux@ketchum.at
Tel.: +43 664 808 69 148