Presseinformation vom 13.10.2026

Wechseljahre am Arbeitsplatz: Fast die Hälfte der Frauen spürt Auswirkungen

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Die GYNIAL-Umfrage zeigt, dass Wechseljahresbeschwerden das Wohlbefinden, die Konzentration und die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Gefragt sind flexible Arbeitsbedingungen und vertrauliche Unterstützung.

  • Knapp acht von zehn Befragten (78 %) haben das Gefühl, dass die Wechseljahre stark unterschätzt werden, bei den Frauen sind es 83 %.
  • 58 % der befragten Frauen bis 44 Jahre geben an, Angst vor den Wechseljahren zu haben; 52 % der befragten Frauen kennen keine Mittel oder Medikamente gegen Beschwerden.
  • Unter Frauen mit aktueller oder früherer Wechseljahrerfahrung berichten 44 % von Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden im Arbeitsalltag.
  • Homeoffice beziehungsweise mobiles Arbeiten ist mit 43 % unter den Frauen die meistgewünschte Unterstützungsmaßnahme.
  • Fast neun von zehn Befragten (89 %) befürworten freiwillige, vertrauliche und stigmatisierungsfreie Unterstützungsangebote. 

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Die GYNIAL-Umfrage zeigt, dass Wechseljahresbeschwerden das Wohlbefinden, die Konzentration und die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Gefragt sind flexible Arbeitsbedingungen und vertrauliche Unterstützung.

  • Knapp acht von zehn Befragten (78 %) haben das Gefühl, dass die Wechseljahre stark unterschätzt werden, bei den Frauen sind es 83 %.
  • 58 % der befragten Frauen bis 44 Jahre geben an, Angst vor den Wechseljahren zu haben; 52 % der befragten Frauen kennen keine Mittel oder Medikamente gegen Beschwerden.
  • Unter Frauen mit aktueller oder früherer Wechseljahrerfahrung berichten 44 % von Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden im Arbeitsalltag.
  • Homeoffice beziehungsweise mobiles Arbeiten ist mit 43 % unter den Frauen die meistgewünschte Unterstützungsmaßnahme.
  • Fast neun von zehn Befragten (89 %) befürworten freiwillige, vertrauliche und stigmatisierungsfreie Unterstützungsangebote.

Wien, 13. Oktober 2026 – Fast die Hälfte der Frauen mit  Wechseljahrerfahrung (44 %) berichtet, dass sich Beschwerden bereits auf ihr Wohlbefinden im Arbeitsalltag ausgewirkt haben. Mehr als ein Drittel (37 %) nennt Beeinträchtigungen der Konzentration, knapp drei von zehn (29 %) Einschränkungen der Leistungsfähigkeit. In der kleinen Teilgruppe der Frauen in leitenden Positionen berichten sogar fast acht von zehn (79 %) von Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden.

Das zeigt eine aktuelle GYNIAL-Umfrage unter 530 berufstätigen Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren in Österreich. Ein Drittel der Frauen, die aktuell in den Wechseljahren sind oder diese bereits hinter sich haben (33 %) hat sich bereits ärztlich beraten lassen, knapp jede Fünfte (17 %) hat ihre Beschwerden am Arbeitsplatz schon einmal verheimlicht. Für fast jede vierte Frau (24 %) haben Wechseljahresbeschwerden bereits berufliche Entscheidungen beeinflusst, etwa durch Gedanken an einen Arbeitsplatzwechsel oder eine Reduktion der Arbeitszeit.

Wechseljahresbeschwerden beeinflussen den Berufsalltag

Jede Vierte (25 %) hat Arbeitstage aufgrund von Wechseljahresbeschwerden schon einmal als besonders belastend erlebt. Bei Frauen in leitenden Positionen haben knapp zwei Drittel (64 %) bereits ärztliche Beratung in Anspruch genommen. Jeweils mehr als ein Drittel (36 %) gibt an, dass Konzentration oder Leistungsfähigkeit beeinträchtigt waren, dass Arbeitstage als besonders belastend erlebt oder Beschwerden am Arbeitsplatz schon einmal verheimlicht wurden.

„Wenn Wechseljahresbeschwerden den Arbeitsalltag beeinflussen, sind Verständnis und konkrete Unterstützung gefragt. Flexible Rahmenbedingungen und eine offene, vertrauensvolle Gesprächskultur sind hier sehr wichtig“, so Elisabeth Pichler, CEO von GYNIAL.

Nicht nur betroffene Frauen sehen Handlungsbedarf

Bei allen Befragten ist die Unterstützung von Frauen in den Wechseljahren ein relevantes Thema. Mehr als acht von zehn (86 %) finden, dass die betriebliche Gesundheitsförderung frauenspezifische Gesundheitsthemen wie die Wechseljahre berücksichtigen sollte. 84 % meinen, ein offener Umgang könne dazu beitragen, erfahrene Mitarbeiterinnen im Unternehmen zu halten. Ebenso viele sind der Ansicht, dass Unternehmen besser über Wechseljahre und mögliche Auswirkungen im Arbeitsalltag informiert sein sollten.

63 % sehen die Wechseljahre zwar grundsätzlich als Privatsache, meinen aber, dass Unternehmen unterstützende Rahmenbedingungen schaffen können. Knapp ein Viertel (23 %) spricht sich dafür aus, das Thema aktiv in Unternehmen anzusprechen und in betriebliche Gesundheitsangebote zu integrieren. Bei den Frauen liegt dieser Wert mit 30 % deutlich höher als bei den Männern mit 17 %.

Flexibilität und vertrauliche Unterstützung gefragt

Bei den gewünschten Unterstützungsmaßnahmen stehen flexible Arbeitsbedingungen im Vordergrund. 43 % der Frauen wünschen sich Homeoffice beziehungsweise mobiles Arbeiten, ebenfalls 43 % flexible Arbeitszeitmodelle und 42 % Möglichkeiten zur Temperaturregulierung. Auch eine offenere Kommunikation (35 %), Angebote zu Entspannung, Bewegung oder Stressmanagement (34 %) sowie betriebsärztliche oder arbeitsmedizinische Betreuung (33 %) werden häufig genannt.

Von diesen Maßnahmen können jedoch nicht nur Frauen in den Wechseljahren profitieren: 83 % der Befragten sind der Meinung, dass Unterstützungsangebote auch anderen Mitarbeiter:innen mit individuellen Bedürfnissen zugutekommen können, etwa in anderen gesundheitlichen oder persönlichen Lebenssituationen.

„Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen vor allem praktische Lösungen brauchen, die sich in ihren Arbeitsalltag integrieren lassen. Viele dieser Maßnahmen können aber über die Wechseljahre hinaus hilfreich sein und Mitarbeiter:innen in unterschiedlichen Lebenssituationen unterstützen. Es geht daher nicht um Sonderbehandlung, sondern um einen respektvollen Umgang und Rahmenbedingungen, die Gesundheit im Arbeitsalltag berücksichtigen“, so Pichler.

Ein aktiver Umgang bringt Vorteile für Unternehmen

Als mögliche Vorteile eines aktiven Umgangs mit Wechseljahren nennt rund die Hälfte der Befragten (51 %) eine höhere Mitarbeiter:innenzufriedenheit. Knapp die Hälfte (46 %) führt weniger Krankenstände und Ausfälle an, vier von zehn (41 %) mehr Offenheit und Vertrauen im Unternehmen.

Weitere genannte Vorteile sind eine bessere Bindung erfahrener Mitarbeiterinnen (38 %) sowie eine bessere Leistungsfähigkeit und Konzentration im Arbeitsalltag (38 %). Bei den Frauen liegen die drei erstgenannten Werte mit 56 %, 53 % und 46 % jeweils höher.

Wechseljahre bleiben unterschätzt

Trotz des hohen Unterstützungsbedarfs werden die Wechseljahre weiterhin als unterschätzt wahrgenommen. Knapp acht von zehn Befragten (78 %) teilen diese Einschätzung. Bei den Frauen sind es 83 %. Drei Viertel (75 %) meinen zudem, dass Frauen in dieser Lebensphase häufig mit negativen Klischees belegt werden. 62 % nehmen die Wechseljahre in Österreich noch als Tabuthema wahr.

Die Ergebnisse machen deutlich, dass Frauengesundheit auch am Arbeitsplatz berücksichtigt werden sollte. Wichtig sind Angebote, die freiwillig genutzt werden können und sich an den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen orientieren.

Zur Umfrage

Die Erhebung wurde vom Marketagent Institut im Auftrag von Ketchum GmbH als Online-Befragung über das Marketagent Online Access Panel durchgeführt. Die Feldzeit war vom 26. August bis 3. September 2026. Befragt wurden 530 berufstätige Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren in Österreich, darunter 266 Männer und 264 Frauen. Die Umfrage umfasste 22 Fragen; 71,1 % der Befragten nahmen mobil teil.

785IV2I102026, Stand: Oktober 2026

Über GYNIAL: 
GYNIAL ist ein familiengeführtes österreichisches Unternehmen, das sich leidenschaftlich für die Verbesserung der Lebensqualität von Frauen in jeder Lebensphase einsetzt. Das innovative und bewährte Produktsortiment von GYNIAL ist speziell auf die Bedürfnisse von Frauen ausgerichtet und bietet Lösungen in den Bereichen Verhütung, Kinderwunsch über Schwangerschaft bis hin zur Stillzeit, Wechseljahre und Intimgesundheit – auch bei sensiblen und oft tabuisierten Themen. In enger Zusammenarbeit mit Frauenärzt:innen und Frauen entwickelt GYNIAL gezielte Angebote, die das Wohlbefinden der Frau in den Mittelpunkt stellen. Gegründet im Jahr 2007, wird das Unternehmen heute von der Geschäftsführung Oliver Bannert und Roman Pichler in Österreich und die seit 2016 gegründete Niederlassung in der Schweiz von Elisabeth Pichler und ihrem Ehemann geleitet. Mehr Informationen finden Sie unter: www.gynial.com.
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Bilder (2)

Ergebnisse der GYNIAL-Umfrage
2 222 x 1 389 Golin Ketchum
Elisabeth Pichler, CEO von GYNIAL
5 267 x 7 897 Johanna Unternährer

Kontakt

Kathrin Pauser